Schmidt - Aus dem Schwimmbad wird eine Turnhalle

Aus dem Schwimmbad wird eine Turnhalle

Von: Anneliese Lauscher
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Aus dem Lehrschwimmbecken soll eine Halle für Gymnastik und ähnliche Zwecke werden. Foto: ale

Schmidt. Für alle Sporttreibenden kommt vom Turn- und Sportverein Schmidt eine gute Nachricht: Im neuen Jahr wird bald eine zusätzliche kleine Halle für viele Sportarten zur Verfügung stehen. Nach reiflicher Überlegung hat der Vorstand des TuS sich entschlossen, das Projekt „ehemaliges Lehrschwimmbecken“ in Angriff zu nehmen.

Seit über zwei Jahren ist kein Wasser mehr im Schwimmbecken, die Stadt Nideggen entschloss sich 2013 im Rahmen der nötigen Sparmaßnahmen, das Lehrschwimmbecken in Schmidt zu schließen. Die Grundschulkinder werden seitdem zum Schwimmunterricht nach Embken gefahren.

Aus dem „Loch“ eine Sporthalle zu machen, dieser Gedanke trieb den Vorstand des TuS seit Monaten um. Denn dem 1100 Mitglieder starken Verein, der in mehreren Abteilungen Sport für Jung und Alt anbietet, stehen einfach zu wenig Räumlichkeiten zur Verfügung. Mittlerweile hat der TuS im zweiten Jahr die alte Turnhalle von der Stadt Nideggen gemietet und damit gute Erfahrungen gemacht. Auch die neue Turnhalle wird vonseiten des Vereins genutzt, und dennoch besteht, gerade in den Wintermonaten, eine so hohe Nachfrage nach Hallenstunden, dass man ihr nicht nachkommen kann. Mehrere Gruppen treffen sich im Sportheim, dort werden beispielsweise Yoga und eine Fitnessgymnastik bei nicht gerade idealen Bedingungen angeboten.

„Wenn man das Schwimmbecken einebnen und einen Holzboden anbringen würde, dann könnten wir eine ca. 150 qm große Halle bekommen“, hatte Günter Dick, Vorsitzender des TuS, seinen Vorstandskollegen nahegebracht. Auch die Finanzierung sei kein großes Problem, wenn hierfür Mittel aus der Sportpauschale bereitgestellt würden.

Tatsächlich gab der Stadtsportverband grünes Licht für das Vorhaben, und auch der Rat der Stadt Nideggen segnete es Anfang Dezember ab. Für die Veränderungen müssen nun noch entsprechende Genehmigungen eingeholt werden. Wenn diese Hürden genommen sind, kann man vielleicht schon im Frühjahr die neue kleine Halle für den Sportbetrieb übernehmen. Dann könnten so begehrte Kurse wie Pilates, Zumba und tänzerische Früherziehung angeboten werden; darauf freuen sich schon zahlreiche Gruppen.

Der Bürgermeister der Stadt Nideggen, Marco Schmunkamp, steht dem Projekt positiv gegenüber: „Ich persönlich finde es sehr gut, dass aus einem Leerstand jetzt ein Raum geschaffen wird für Aktivitäten. Da ich selber auch gern Sport treibe, kann ich es nur begrüßen, dass der TuS Schmidt sich hier engagiert, um neue Möglichkeiten zu bieten, damit Menschen sich bewegen.“

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