Aufreger-Themen in Düren: Ihre Meinung ist gefragt

Von: Stephan Johnen
Letzte Aktualisierung:
Gut für Düren? Mit Plakaten
Gut für Düren? Mit Plakaten wie diesem will die Tageszeitung Aufreger-Themen zur Diskussion stellen und Meinungen einholen.

Kreis Düren. Was lange währt, wird endlich gut, heißt es im Volksmund. Doch gilt das auch für die Entwicklungen rund um die Dürener Stadthalle? Oder den Bau der Ostumgehung, auf die die Dürener seit mehr als 40 Jahren warten? Glaubt überhaupt noch jemand daran, dass diese Straße jemals gebaut wird? Es gibt viele Themen, die die Menschen im Dürener Land beschäftigen, über die sie sich schon einmal aufregen.

Und die Themen gehen auch in Zukunft nicht aus: Wie stehen die Bewohner von Arnoldsweiler und Merzenich zu den Plänen, ein Containerterminal an der Bahnstrecke zu errichten? Was halten die Merkener vom „Indeschen Ozean”? Wie lebt es sich eigentlich in der Nachbarschaft zu einem Tagebau? Was sagt der Volksmund zum Leerstand in der Dürener Innenstadt? Welche Chancen birgt ein Pumpspeicherkraftwerk am Rursee? Welche Sorgen haben die Menschen?

Liebe Leser, Ihre Meinung zu all diesen Themen ist uns wichtig! Diskutieren Sie mit, sagen Sie uns, was Sie denken, was Sie bedrückt, was Sie von der Politik erwarten. Die Dürener Zeitung möchte ihre Leser noch mehr in die Berichterstattung einbinden. Eingebettet in eine Plakatkampagne, die am kommenden Dienstag startet, werden wir jeden Tag Aufreger-Themen aufgreifen. Wir bitten Sie, liebe Leser, dabei um Unterstützung. Ihr Wort hat Gewicht. Ab dem heutigen Samstag können Sie uns Ihre Meinung in einem neuen Online-Forum kundtun, sie zur Diskussion stellen. Das Internetportal ist unter httP://www.duerener-meinung.de zu erreichen und ab sofort freigeschaltet. Schauen Sie doch einmal vorbei.

Die folgenden sechs Themen haben wir ausgesucht:

1. Verkehrssituation in Düren

Seit mehr als 40 Jahren warten die Dürener auf die Umgehungsstraße, die für Entlastung sorgen soll. Staus. Lärm und Gestank bestimmen derzeit das Bild. Wann wird endlich gebaut? Kann eine Umweltzone Abhilfe schaffen? Welche Pläne gibt es, um ein Verkehrschaos zu verhindern?

2. Zukunft der Stadthalle

Musste das Baudenkmal, zu dem viele Menschen einen persönlichen Bezug haben, zur Ruine werden? Welche Chancen eröffnen die neuen Pläne für diesen Teil der Stadt? Es bleibt abzuwarten, was an der Bismarckstraße geschieht.

3. Leben mit der Braunkohle

Im Rheinischen Revier hat der Abbau der Braunkohle für Wohlstand gesorgt. Allein im Kreis Düren leben Tausende Menschen mit und von der Kohle. Doch sind die Tagebaue Fluch oder Segen? Was geschieht, wenn die Bagger anrücken? Und was passiert mit unserer Region, wenn sie für immer stillstehen?

4. Containerterminal

Der geplante Containerterminal der Rurtalbahn zwischen Arnoldsweiler und Merzenich ist ein Millionenprojekt. Hunderte Arbeitsplätze im Bereich der Logistik sollen entstehen. Aber wer denkt an die Anwohner, die zusätzlichen Lärm und Verkehr befürchten? Was können die Planer tun, um die Menschen zu schützen?

5. Pumpspeicherkraftwerk

Ist ein Pumpspeicherkraftwerk am Rursee die richtige Lösung zur Sicherung der Stromversorgung? Oder sind die Gefahren für Umwelt und Tourismus zu groß? Wie sieht es mit Kosten und Nutzen aus?

6. Leerstand in Düren

Leere Ladenlokale in der City fallen auf. Und es sind nicht gerade wenige, die man beim Bummeln passiert. Fehlen die Kunden? Fehlt das richtige Angebot? Was wünschen Sie sich?

Ist Ihr Thema dabei? Haben Sie sie schon eine Idee für einen Kommentar? Doch wir laden unsere Leser auch ein, mit uns direkt ins Gespräch zu kommen. Vor Ort, bei einer Tour durch den Tagebau oder bei unserer Sonderfahrt von „Talk im Bus” am 1. Oktober, mit der wir unser Aktionsprogramm starten wollen.

Von 17 bis 20 Uhr sind wir am Montag, 1. Oktober, mit einem Bus der Dürener Kreisbahn unterwegs. Die Route führt unter anderem über den Dürener Kreisverkehr und die Schoellerstraße nach Arnoldsweiler und soll die aktuelle Verkehrssituation in und rund um die Stadt herum erfahrbar machen. Mit an Bord: Städteplaner, Politiker, Verkehrsexperten und Anwohner, die unseren Lesern Rede und Antwort stehen. Auch ein Halt in Frauwüllesheim ist geplant. Die Frage dort: Was geschieht mit der genehmigten aber nicht finanzierten Umgehung?

Jetzt sind Sie dran

Genug geschrieben. Jetzt sind Sie dran! Bitte greifen Sie zur Tastatur, zum Stift oder zum Telefonhörer. Sagen Sie uns Ihre Meinung: im Online-Forum, per E-Mail, per Brief, per Fax, am Telefon oder gerne auch vor Ort - im direkten Gespräch mit den Mitarbeitern der Zeitung. Ihrer Zeitung.

Die DZ lädt 40 Leser ein, bei der „Talk-im-Bus”-Sonderfahrt zum Thema Verkehr am 1. Oktober teilzunehmen. Wer dabei sein will, kann sich bis einschließlich Donnerstag, 27. September, per E-Mail an az-lokales-dueren@zeitungsverlag-aachen.de , per Fax an 02421/2259140 oder telefonisch (02421/2259131) anmelden. Gehen mehr Anmeldungen ein, entscheidet das Los. Die Teilnehmer werden zeitnah telefonisch oder per E-Mail informiert.

Die Meinung unserer Leser ist uns natürlich auch bei den anderen Themen der Kampagane wichtig. Neben der Möglichkeit, sich im Online-Forum zu beteiligen, bietet unsere Redaktion zwei weitere Aktionen an: Für Mittwoch, 10. Oktober, laden wir ab 10 Uhr in den Tagebau Hambach ein. 20 Leser können sich dort vor Ort zum Thema Feinstaub informieren und mit Experten ins Gespräch kommen. Weiterhin bitten wir Sie, liebe Leser, uns Ihre Fragen zum Containerterminal mitzuteilen. Wir werden für diese Fragen von Experten und Planern Antworten einfordern. Über die Details der weiteren Aktionen werden wir Sie in Kürze informieren.

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