Auf verkürzter Distanz über die Eifelhöhen

Von: Jörg Abels
Letzte Aktualisierung:
radrennen5_xxx
Nach neutralisiertem Start erwarten die Experten, dass bei der 78. Auflage von „Rund um Düren” schon beim ersten Anstieg vor Kleinhau die ersten Angriffe gefahren werden. Foto: Abels

Kreuzau. Von Beginn wird die Post abgehen. Davon ist Sven Rehbein beim Blick auf das Streckenprofil der 78. Auflage von „Rund um Düren” am Sonntag, 17. April, überzeugt. Denn mit der Verlegung des traditionsreichen Rennens nach Kreuzau (siehe „Nachgefragt”) hat der gastgebende RSV Düren auch die Distanz des nationalen Radklassikers um knapp 30 Kilometer verkürzt.

Die schwere Eifelrunde mit dem selektiven Anstieg bei Rollesbroich müssen die Profis und Amateure aus Deutschland, den Niederlanden, Luxemburg und Polen im Hauptrennen über 131,4 Kilometer nur noch zweimal bewältigen.

„Nur noch”, schmunzelt Sven Rehbein, weiß der Kapitän des Teams Düren doch um die Qualität nicht nur dieses Scharfrichters. „Wir wollen so lange wie möglich im Vorderfeld mitfahren”, erklärt Rehbein zu den eigenen Zielen, wohl wissend, dass weder er noch seine Teamkameraden eine realistische Siegchance haben werden.

Nicht nur Dürens Kapitän, der im vergangenen Jahr kurz vor dem Ziel in der Spitzengruppe liegend stürzte, erwartet eine Woche vor dem Höhepunkt der Frühjahrssaison bei „Rund um Köln” schon auf der ersten Eifelrunde ein Ausscheidungsfahren zwischen dem Stolberger Team Eddy Merckx Indeland um den Topfavoriten David Kopp und dem Team Nutrixxion Sparkasse aus Dortmund um den Deutschen Meister des Jahres 2006, Dirk Müller.

Trotzdem hofft der Vorsitzende des RSV Düren, Wulf Walther, schon allein aus Sicht der Zuschauer, dass alle Ausreißversuche wie im Vorjahr erfolglos bleiben und bis zum Schluss eine möglichst große Spitzengruppe beisammen bleibt. Denn, und das war dem RSV besonders wichtig: Auch nach dem Umzug nach Kreuzau warten auf die Fahrer der Eliteklasse im Anschluss an die Eifelhöhen noch fünf lokale Runden über Üdingen und Winden, ehe auf der Kreuzauer Hauptstraße zum sechsten und letzten Mal die Ziellinie überquert wird.

Schon am frühen Morgen werden die Pedalritter am kommenden Sonntag vom Kreuzauer Ortskern Besitz nehmen. Neben der Eliteklasse, deren Fahrer vor dem Start um 13 Uhr auch vorgestellt werden, geht´s bereits um 8.40 Uhr für die C-Klasse und um 9.05 Uhr für die Junioren los in Richtung Eifel (jeweils 99,1 km). Die Zeit bis zur Zielankunft dieser beiden Klassen (11.30 bis 12 Uhr) wird durch ein U15-Schülerrennen überbrückt (9.30 Uhr), für das - wie am Nachmittag für die U13 ein Rundkurs über Haupt-, Bahnhof, Fleming- und Feldstraße abgesperrt wird.

Dafür, und für die weiteren Behinderungen im Zuge des Renntages, der auch noch die U17-Klasse (62 km) beinhaltet, bittet Wulf Walther alle Anwohner der Strecke, aber auch alle Sonntagsauflügler vorab bereits um Verständnis. Mit zeitweiligen Einschränkungen muss ganztägig vor allem im Bereich Simonskall und Kalltal gerechnet werden, und natürlich auf der „Lokalen Runde” über Üdingen und Winden, die gegen 16 Uhr für eine dreiviertel Stunde gesperrt wird.

Die Polizei, versichert Einsatzleiter Robert Houben, wird die Strecken - unterstützt von rund 85 Helfern - aber umgehend nach dem letzten Fahrer wieder freigeben. Der RSV erwartet rund 650 Starter zu den sechs Rennen.

Weitere Infos zum Streckenverlauf, zu Sperrungen und Zeitplänen im Internet unter:

www.rsv-dueren.de
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert