„Auf der Heide”: Anwohner fürchten um die Lebensqualität

Von: sj
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Die Bürgerinitiative verdeutl
Die Bürgerinitiative verdeutlichte anhand von Kartenmaterial ihre Kritik an den Terminalplänen. Foto: Johnen

Merzenich. Die Anwohner des Straßenzuges „Auf der Heide” fürchten um ihre Lebensqualität. Die Straße liegt an der Bahnlinie, die neue A 4 rückt näher an die Häuser heran und auch die Pläne zum Bau eines Container-Terminals werden nicht mit Begeisterung aufgenommen.

„Die Summe der Beeinträchtigungen ist nicht akzeptabel”, bilanzierte Anwohner Manfred Esser bei einem Besuch des CDU-Landtagsabgeordneten und des CDU-Gemeindevorstands Merzenich.

„Die Akzeptanz bröckelt in der Bevölkerung”, sah Josef Wirtz auch den Bergbautreibenden in der Pflicht, angesichts der Straßenverlegungen über die Pflicht hinaus in den Lärmschutz zu investieren. Bernd Ohlemeyer von der CDU-Merzenich versprach, sich für einen Lärmschutz entlang der L264 einzusetzen. Stellung zum geplanten Terminal bezog er nicht. „Wir kennen noch nicht alle Fakten”, bat er um Verständnis.

„Es darf keinen Deal in Verbindung mit dem Terminal geben”, forderte Frank Abschlag von der Bürgerinitiative Arnoldsweiler-Merzenich, der Josef Wirtz die Kritikpunkte der BI schilderte. „Es zeichnet sich ab, dass Merzenicher und Arnoldsweiler Bedenken gegen das Projekt haben. Wir müssen ihre Anliegen ernstnehmen und zuhören”, sagte Wirtz. Der BI zollte er Anerkennung für das, „was sie in kurzer Zeit auf die Beine gestellt hat”.

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