Auf der Bauhaus-Baustelle geht es schneller voran als geplant

Von: sj
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Noch ein Plan, bald Wirklichkeit: Heinz-Dieter Konrad, Oliver Behrens und Holger Hagen präsentieren die Skizze für den Inneneinrichtung. Foto: sj

Düren. Der Markt fällt auf. Von Weitem schon. „Das hatten wir uns selbst nicht so vorgestellt”, sagt Heinz-Dieter Konrad von der Bauhaus-Geschäftsführung auf der Baustelle, das große Firmenlogo im Rücken. Konrad ist mit dem Erscheinungsbild des neuen Marktes, der derzeit „Im Großen Tal” entsteht, zufrieden.

„Da sind wir gut aufgestellt”, sagt der Manager aus der Zentrale. Im März war der erste Spatenstich für den Zehn-Millionen-Euro-Bau, Ende Oktober soll eröffnet werden. „Früher als geplant”, fügt Holger Hagen, der Geschäftsleiter des Marktes hinzu.

In den kommenden Tagen sollen die Bauarbeiten außerhalb des Gebäudes abgeschlossen sein. Dann steht der Innenausbau an. Knapp 20.000 Quadratmeter Verkaufsfläche müssen mit Regalen und Waren bestückt werden, die Beleuchtung wird eingebaut, der Feinschliff vorgenommen. Bis zu 500 Arbeiter werden zeitgleich beschäftigt sein, schätzt Konrad.

„Wir hätten nicht gedacht, dass es so ein Problem wird, unsere Arbeiter und die Angestellten der Firmen in Hotels unterzubringen”, merkt er an. Bis nach Kerpen habe Bauhaus Quartiere gebucht. Ob er nicht ein Hotel bauen wolle? Der Geschäftsführer winkt höflich ab. Wenn der Markt komplett eingeräumt sei, habe seine Firma etwa 30 Millionen Euro investiert. Hotels gehören bei Bauhaus nicht zum Portofolio.

Laut Auskunft Heinz-Dieter Konrads sind am neuen Standort - „auf Vollzeitstellen umgerechnet” - 120 Jobs entstanden. Personal für 100 Stellen habe Bauhaus im Dürener Land rekrutiert. Ursprünglich sollten zehn Auszubildende eingestellt werden. Konrad: „Sechs haben wir gefunden, mehr gab der Arbeitsmarkt leider nicht her.” Im kommenden Jahr sollen sechs bis sieben weitere Azubis das Team verstärken. Der genaue Bedarf werde sich nach der Eröffnung zeigen.
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