Hürtgenwald - Auf dem Weg zum Splitterkreuz

Auf dem Weg zum Splitterkreuz

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Hürtgenwald. Eine ansehnliche Gruppe fand sich zusammen, um an einer besonderen Wanderung auf dem Kalltrail teilzunehmen. Eingeladen hatte die Interdisziplinären Forschungsgruppe für Zeitgeschichte (ZIF).

Der Leiter der Wanderung, Dieter Heckmann aus Düren, präsentierte zunächst mit Hilfe von Übersichtstafeln einen Überblick über die militärische Ausgangslage im Monat Oktober 1944 im Großraum Stolberg-Düren-Hürtgenwald-Simmerath.

Der Wanderweg führte die Teilnehmer dann bis zum 100 Meter entfernten „Splitterkreuz”, das aus Granatsplittern von den Schlachtfeldern zusammengesetzt wurde. Es dient als eine Gedenkstätte für die Gefallenen der Allerseelenschlacht. An diesem Mahnmal stimmte Dieter Heckmann auch mit Originalfotos der US-Armee die Teilnehmer auf den kommenden steil abfallenden Weg bis zur Mestrenger Mühle ein.

Die Häuser von Vossenack hatte man hinter sich gelassen, da öffnete sich der Blick über das Kalltal und es schien, als lägen die Häuser von Kommerscheid auf der anderen Talseite zum Greifen nahe. Als sich die Wanderer den steilen Abhang zur Mestrenger Mühle auf dem engen Waldweg hinunter kämpfen mussten und kaum in der Böschung halten konnte, erhielten sie einen sehr nachhaltigen Eindruck von den Nöten, die die Soldaten beider Seiten hier durchlebt haben müssen.

Auf der Brücke in der Nähe der Mestrenger Mühle, erhielten die Gäste unterstützt durch die dort aufgestellten Informationstafeln weitergehende Erklärungen und eine sehr aufschlussreiche Einweisung in die dramatischen Ereignisse, die sich dort vor 66 Jahren zugetragen haben.

Betroffenheit spürbar

Der Rückweg wieder hinauf nach Vossenack wurde naturgemäß noch anstrengender als der Hinweg. Als die Teilnehmer sich am Ausgangspunkt voneinander verabschiedeten, war die Betroffenheit in ihren Gesichtern abzulesen.
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