Auch Udo Lindenberg findet sie „klasse“

Von: Alina Miebach
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Zu Gast in der Dürender Kulturfabrik Endart: Die Dürener Panikpräsidenten und die Mitglieder des Panikorchesters. Sie sorgten für großartige Stimmung. Foto: Alina Miebach

Düren. Bereits im Januar dieses Jahres standen die Musiker der Dürener Panikpräsidenten und die Mitglieder des Panikorchesters gemeinsam auf der Bühne in der Kulturfabrik Endart.

„Wir haben nach dem Konzert am Jahresbeginn ein weiteres Gründungsmitglied mit Hannes Bauer für unsere Veranstaltung ins Boot geholt und hoffen in diesem Rahmen mehr Besucher anzulocken“, sagte Dirk Boltersdorf, Leiter der Kulturfabrik. Bei ihrem zweiten Besuch in Düren fanden rund 200 Musikbegeisterte den Weg in die Kulturfabrik, um die Tribute Band auf der Bühne zu sehen.

Durch Bekannte kennen gelernt

Willy Rövenich, Frontmann der Panikpräsidenten verriet bereits vor dem Auftritt einige Details über das Konzert, darunter auch, wie sich die Bandmitglieder kennen lernten. Steffi Stephan ist bereits zum vierten Mal mit von der Partie. „In erster Linie lernte ich Steffi durch Bekannte kennen. In Münster haben wir uns getroffen, uns sofort gut verstanden und der Zusammenarbeit zugestimmt“, blickte Rövenich zurück.

Hannes Bauer hingegen ist zum ersten Mal in diesem Rahmen dabei. „Mittlerweile sind wir gut befreundet. Silvester verbringen wir auch zusammen“, erklärte Rövenich.

Mit Udo Lindenberg stand der Musiker allerdings noch nie zusammen auf der Bühne, dennoch hatte er ein einschneidendes Erlebnis mit ihm, „Er hat im Mai 2015 einen Auftritt in Hamburg auf einem Segelschiff von uns besucht und eine Laudatio gehalten. Er ist durch die Menge gegangen und fand uns klasse“, sagte Rövenich.

Rock und Blues

Nicht nur Lindenberg war von der Band begeistert, auch das Dürener Publikum genoss den Abend mit bunt gestaltetem Programm, das von absoluten Hits bis hin zu rockigen und bluesigen Ohrwürmern reichte.

Die Bandmitglieder waren von Anfang an große Fans von Lindenberg und seinem Panikorchester. Vor vier Jahren wurde die Formation gegründet. „Wir sind keine Cover Band, sondern eine Tribute Band, die nicht nachsingt, sondern versucht sehr nach am Original zu agieren. Mit der Stimme von Dominik Feist und Art können wir das gut umsetzen.“

Und tatsächlich: Einige der Zuschauer schlossen ihre Augen und ließen sich von der Musik komplett hinfortführen.

Unter anderem planen die Panikpräsidenten weitere Auftritte mit den beiden Musikern Steffi Stephan und Hannes Bauer. „Im September planen wir einen Auftritt in Bremen. Dort werden wir sicherlich auch gemeinsam auf der Bühne stehen. Aber heute genießen wir erst einmal den Abend hier.“

Bis spät in den Abend hinein begeistern die Musiker die tanzende Menge in der Endart und bewiesen so, dass man nicht immer das Original hören muss. Schließlich kann man sich auch beim Tribute in der Musik von Udo Lindenberg verlieren und so den Abend genießen.

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