Auch für so manchen Kinderwunsch fehlt das Geld

Von: dama
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Düren. Fragen über Fragen und jede Menge Ideen hatten die kleinen Teilnehmer des Kinderparlaments in Düren. Seit 2007 tagt das Kinderparlament mindestens zweimal jährlich im Rathaus. Eingeladen sind Schulen und Institutionen aus dem Kreisgebiet.

Und auch diesmal war mit acht Schulen und einem Jugendheim, von denen jeweils zwei Vertreter, meist die Klassensprecher, da waren, wieder ordentlich was los im Saal.

Zuvor haben sich Eltern, Lehrer und Kinder jeweils zwei Fragen überlegt, die sie im Parlament ausdiskutieren können. Aber erst einmal wurden die kleinen Politiker von Bürgermeister Paul Larue begrüßt und bekamen Anweisungen von Sabine Wagner vom Spielpädagogischen Dienst.

„Ihr habt alle ein Mikrofon vor euch, durch dass ihr sprechen solltet, damit euch jeder versteht. Außerdem ein Stoppschild, wenn ihr etwas nicht verstanden habt. Und dann liegt da noch eine gelbe Karte, die ihr hoch halten sollt, wenn ihr Zwischenfragen stellen wollt”, erklärte Wagner. Neben Wagner und Larue standen aber auch noch andere Ämter den Kindern Rede und Antwort. So etwa das Amt für Tiefbau und Grünflächen oder die Polizei.

„Wir können ja auch nicht alle Fragen beantworten und brauchen ein bisschen Hilfe, damit wir alles richtig begründen”, erklärte Larue. Vor den beiden Fragerunden wurden die jeweiligen Schulen im Zufallsprinzip aufgerufen. Den Anfang machte Justin von der KGS Südschule: „Vor einiger Zeit ist auf unserem Schulhof das Klettergerüst abgefackelt worden. Wir wollten fragen, ob wir vielleicht ein neues bekommen könnten.”

Aber nicht auf jede Frage hatte Bürgermeister Paul Larue eine erfreuliche Antwort: „Für so etwas haben wir im Moment leider kein Geld. Ein solches Klettergerüst kostet um die 12000 Euro.” Und auch die GGS Merken schaute nach ihrer Bitte ein bisschen traurig zu ihren Lehrern.

„Unsere Turnhalle ist immer noch nicht fertig und das Schwimmbad ist auch kaputt. Wir würden so gerne wieder schwimmen und turnen gehen”, sagte der Grundschüler Michael. Aber auch diesmal winkte Larue ab. Das koste noch mehr als das Klettergerüst.

Erfreuliches hörten dagegen die Vertreter des Papst-Johannes-Hauses: Das Jugendheim klagte über zu wenige Spielsachen und bekam prompt von Sabine Wagner die Zusage, sich darum schnell zu kümmern.
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