Düren - Auch dieses Jahr „Public Viewing“ auf Dürener Kaiserplatz

Auch dieses Jahr „Public Viewing“ auf Dürener Kaiserplatz

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Bis zu 2000 Fans können die Fußball-EM beim Public Viewing vor dem Rathaus verfolgen. Bei Spielen der deutschen Elf beginnt der Einlass zwei Stunden vor Anpfiff, bei denen der türkischen eine Stunde vorher. Foto: sj

Düren. Fußball erzeugt eine ganz spezielle Gruppen-Dynamik. Das gilt für die Spiele der Bundesliga, vor allem aber auch für die der Nationalmannschaft. Wenn schon nicht direkt vor Ort im Stadion, so fiebern viele Fans doch am liebsten im Kreise Gleichgesinnter mit Jogis Jungs. Und das können sie auch während der Europameisterschaft wieder auf dem Dürener Kaiserplatz. Zum sechsten Mal lädt Gerd Suhr bei einem fußballerischen Großereignis zum „Public Viewing“ ein.

„Alle Spiele, alle Tore“ lautet auch diesmal wieder das Motto der Veranstaltung. Das heißt: Vom Eröffnungsspiel am 10. Juni bis zum Endspiel am 10. Juli werden alle Partien auf der 21 Quadratmeter großen Leinwand vor dem Rathaus zu sehen sein, unabhängig davon, wie erfolgreich die deutsche Elf in Frankreich agiert, betont Suhr. Maximal 2000 Fans können auf dem Rathausvorplatz gemeinsam feiern, eine Tribüne wird es diesmal nicht geben.

Der Eintritt zum Public Viewing ist wieder kostenlos, lediglich zu den Spielen der deutschen und der türkischen Nationalmannschaft verlangt Suhr einen Mindestverzehr von sechs Euro. „Das entspricht zwei Getränken“, erklärt der Veranstalter. Damit sollen die Kosten für die Einhaltung der Sicherheitsauflagen refinanziert werden. Für die Spiele der deutschen Elf plant Suhr ein Rahmenprogramm, für den Fall einer deutschen Endspielteilnahme denkt er am Vorabend über eine EM-Abschlussparty nach.

Wie schon 2008 kooperiert der Organisator mit dem „Dürener Trabzon Integration und Kultur Verein“ und erstmals mit dem türkischen Integrations- und Sportverein, die das Rahmenprogramm während der Spiele der türkischen Elf organisieren. „Wir wollen die Plattform nutzen, um auch unsere Kultur zu präsentieren“, erklärt Feyzullah Yurtsever, der Live-Musik-Darbietungen und einen Auftritt der Duisburger Trabzon-Folkloregruppe ankündigt. Insgeheim hofft Yurtsever natürlich, dass es im Turnierverlauf wie 2008 wieder zu einem deutsch-türkischen Aufeinandertreffen kommt. Damals feierten Tausende in der Innenstadt friedlich miteinander.

Den ersten großen Andrang erwartet Gerd Suhr bereits am 12. Juni. An diesem Sonntag spielt zunächst um 15 Uhr die türkische und dann abends um 21 Uhr die deutsche Nationalelf.

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