Auch der Nachwuchs kann schon retten

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17 Mädchen und Jungen haben in der Dürener Feuerwache die ersten Prüfungen für die „Jugendflamme“ abgelegt. Ihnen gratulierten Stadtbrandmeister Jürgen Pelzer (links), Bürgermeister Paul Larue (rechts) und Stadtjugendfeuerwehrwart Lars Leisten herzlich.

Düren. Strahlrohr und Verteiler, Mastwurf- und Kreuzknoten, Rettungs- und Arbeitsleine – all das sollte dem Feuerwehr-Nachwuchs geläufig sein. Zudem sollten die Jugendlichen erklären können, wie diese Dinge verwendet werden. Und all‘ das haben sie bei einer Prüfung in der Feuerwache unter Beweis gestellt.

In fünf Einzelprüfungen werde feuerwehrtechnisches Wissen rund um die Geräte getestet. Auch mussten die 17 Jugendlichen aus dem Stadtgebiet zeigen, dass sie einen Notruf absetzen können. An der Prüfung haben 17 Jugendliche aus der Stadt Düren und seinen Ortsteilen teilgenommen.

Den Jugendlichen stand die Anspannung ins Gesicht geschrieben. „Ein wenig aufgeregt“ seien sie schon, sagten zwei Jungs aus Birgel (beide elf). Auf sie wartete die Aufgabe, einen Schlauch gerade auszurollen und zwischen Verteiler und Strahlrohr fest zu kuppeln.

Wie manch anderer Jugendwart auch fieberte Niklas Salentin aus Niederau mit. „Klar bin auch ich aufgeregt“, sagt der erfahrene Feuerwehrmann lachend, ging es doch darum, dass seine Schützlinge unter Beweis stellten, was sie gelernt haben. Die Jugendlichen legten sich mächtig ins Zeug und packten es, den Schiedsrichtern den Aufbau und Funktionsweise von Strahlrohr, Schlauch und Verteiler detailliert zu erklären. Lukas aus Echtz war inzwischen damit beschäftigt, Seile um eine Stange zu binden. Er schafft einen perfekter „Zimmermannsstich“.

Die Anspannung wich, als Stadtjugendfeuerwehrwart Lars Leisten verkünden konnte, dass alle 17 Prüflinge bestanden haben. „Es freut mich sehr, dass viele eine hohe Punktzahl erreicht haben“, lobte er die anwesenden Kameraden. Bürgermeister Paul Larue schätzt den Einsatz der jungen Feuerwehrleute hoch ein und lobte die Kinder und Jugendbetreuer, die Wochen und Monate für die Prüfung geübt hatten.

Larue und der Leiter der Feuerwehr, Jürgen Pelzer, ließen es sich nicht nehmen jedem Prüfling einzeln und persönlich zu gratulieren und die verdiente Urkunde zu überreichen. Pelzer und Larue bedankten sich auch ausdrücklich bei den Jugendwarten, die neben ihren ehrenamtlichen Tätigkeiten in der Feuerwehr auch noch so viel in der Jugendarbeit leisteten.

Nur wer „1A“ und „1B“ bestanden hatte, erhielt die „Jugendflamme“, auf dem eine von drei Flammen gelb leuchtet. Das schafften sieben der 17 Prüflinge. Sie hatten im Vorjahr die Prüfung der „Jugendflamme 1B“ schon abgelegt. Alle anderen haben 2015 ebenso die Chance, das Abzeichen zu erlangen. Die zweite und dritte Flamme erwirbt man dann anschließend auf Kreisebene. Es wird halt nie langweilig in der Jugendfeuerwehr. Mitmachen kann man ab zehn Jahren.

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