Düren - Aschermittwoch ist alles vorbei!„Peffer & Salz” sagen Tschüss

Aschermittwoch ist alles vorbei!„Peffer & Salz” sagen Tschüss

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Erinnerung an die 90er Jahre.
Erinnerung an die 90er Jahre. Die Gruppe „Peffer & Salz” an der Seite von Willy Millowitsch bei einer TV-Aufzeichnung auf Schloss Burgau.

Düren. 20 Jahre lang würzten sie so manche Karnevalssitzung - mit gecoverten Liedern der Kölner Spitzenbands, aber auch mit Liedern aus der eigenen Feder. Damit ist Aschermittwoch 2013 Schluss: Die Band „Peffer & Salz”, eine der ältesten Mundartgruppen im Kreis Düren, verabschiedet sich in der kommenden Session von der Bühne.

„Wir werden alle bereits vereinbarten Engagements erfüllen, und nehmen auch noch neue an”, erklärt Schlagzeuger Günther Rudolph, der nach einer schweren Erkrankung die Trommelstöcke wieder in die Hand nimmt. „Aber irgendwann geht alles einmal vorbei”, resümmiert er nicht ohne ein wenig Wehmut in der Stimme.

Los geht die Abschiedstour mit einem Klassiker: dem Konzert im Komm-Zentrum, das in all den Jahren im Tourkalender der Band nie fehlen durfte. Am Samstag, 10. November, wollen „Peffer & Salz” ab 20 Uhr den Fans noch einmal einen musikalischen Querschnitt aus zwei Jahrzehnten präsentieren - von A wie a-cappella über K wie Krätzchen bis Z wie Zugabe. 20 Jahre, in denen die vier Gündungsmitglieder Josef Kirschmann, Jürgen Wimmer, Günther Rudolph und Christian Overfeld nicht nur an der Rur aufgetreten sind.

Gerne denkt das Quartett, das 1992 unter dem Namen „Himmel un Äd” in die Mundartszene eingestiegen war, sich dann dann aber wegen einer Namensüberschneidung umbenennen musste, auch an zahlreiche Auftritte auf den großen Bühnen der Domstadt zurück. Ein Höhepunkt, an den sich nicht nur Günther Rudolph noch gerne erinnert, war in den 90er Jahren eine TV- und Radioaufzeichnung des Westdeutschen Rundfunks an der Seite des legendären Kölners Willy Millowitsch.

Verbinden möchte Günther Rudolph die Abschiedstour mit einer Spendenaktion für geistig schwerbehinderte Kinder. „Zu allen Auftritten werde ich ein Sparschwein mitbringen”, hofft der Schlagzeuger auf die Unterstützung des Publikums.
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