Arbeit integriert: Austausch zwischen Mittelstand und Job-com

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Kreis Düren. „Integration von Flüchtlingen in Arbeit und Ausbildung“ war das Thema einer Informationsveranstaltung des Kreisverbandes der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) im Teuterhof in Düren. Referenten des Abends waren der Sachgebietsleiter Personalvermittlung bei der Job-com Bernhard Stier und sein Kollege Günther Steckenborn.

Ziel der Job-com, so Stier, seien die Unterstützung der Betroffenen auf dem Weg zur gesellschaftlichen und beruflichen Integration durch Sicherung des Lebensunterhaltes. „Die Zuwanderer sind eine „Herausforderung, aber auch eine Chance“, sagte der Referent. Aufgabe seines Amtes sei die Gestaltung und Beschleunigung von Integrationsprozessen. Vorrang habe der Spracherwerb; nach Möglichkeit sollten berufliche Orientierung und Qualifizierung aber bereits parallel erfolgen. Die Job-com wolle die geflüchteten Menschen entsprechend ihrer Potenziale unterstützen.

„Asylberechtigte haben uneingeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt, so dass alle Förderinstrumente der job-com zum Einsatz kommen können“, erklärte Steckenborn. Dazu zählten betriebliche Praktika, Einstiegsqualifizierung in Ausbildungsbetrieben (EQ), ein Ausbildungsbonus für Betriebe, ausbildungsbegleitende Hilfen (abH), Eingliederungszuschüsse, eine Umwandlungsprämie und die Begleitung nach der Vermittlung.

Für eine erste berufliche Beratung und die Schaffung einer Ausgangsbasis für die Integration wurde bei der Job-com ein Team „Zuwanderung“ installiert, das aktuell 750 anerkannte Flüchtlinge betreut. Zur Unterstützung des Teams gebe es arabischsprechende Integrationshelfer.

Der arbeitsmarktpolitische Sprecher MIT Düren, Thomas Labruier, wies in seinen kurzen Ausführungen daraufhin, dass die Vermittlung der Flüchtlinge in Arbeit „mehr als wichtig“ sei. Im Verlauf der Diskussion schilderten die Mittelständler Probleme aus ihrer täglichen Arbeit mit Behörden und der Bürokratie und erhielten Ratschläge zu deren Lösung.

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