Aquarelle und Aerocolorbilder

Von: bel
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Galerist Bernd Heidbüchel hofft mit der Künstlerin Irmgard Thönnessen auf eine erfolgreiche Ausstellung. Foto: bel

Gürzenich. Es ist nicht die Masse der Gemälde, durch die Irmgard Thönnessen in der Galerie Heidbüchel beeindruckt, sondern die Akkuratesse, mit der sie ihre 14 Aquarelle und Aerocolorbilder auf Spezialpapier aufgebracht hat.

Die Motive findet die Künstlerin oft in ihrer unmittelbaren Umgebung. In ihrem Garten steht eine verrostete Plastik aus Eisen. Irmgard Thönnessen malte sie ab, um sie dann größer, mit kräftigen bunten Farben auf Papier zu bannen. So hängen jetzt drei Gemälde mit je zwei Gesichtern, die Malerin nennt sie König und Königin, mit unterschiedlichen Botschaften nebeneinander an der Wand. „Ich überlasse dem Betrachter, was er aus meinen Bildern herausliest”, erklärt Irmgard Thönnessen, als sie nach einer Interpretation gefragt wird.

Der neugierige Frager glaubt ihr diese Haltung, denn die Malerin weiß offenbar schon, was sie da teils gegenständlich, teils abstrahierend in Szene gesetzt hat.

Ein Motiv, was der Besucher immer wieder findet, sind Hühner. Die Malerin, in Abenden geboren, liebt Hühner. Warum, das kann sie nicht so genau erklären. Lebende Hühner hat sie nicht, so hat sie sie eben gemalt, in vielen Variationen und bei verschiedenen Tätigkeiten. Herzerfrischend, wenn ein Daneben malt sie Menschenporträts. Sie mag Menschen.

Regelmäßig widmet sich Irmgard Thönnessen ihrer Kunst seit etwa 15 Jahren. Sie besuchte Workshops und bildete sich bei Malreisen im In- und Ausland fort. Malen ist der Künstlerin zum Lebenselixier geworden. „Aus jedem Bild, das ich male”, so erklärt sie ihre Leidenschaft, „schöpfe ich Kraft für den Alltag.”

Zu sehen sind die Werke von Irmgard Thönnessen bis zum 28. Februar, montags bis freitags von 10 bis 12.30 Uhr sowie von 15 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 12 Uhr.
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