Anwohner fürchten mehr Verkehr zwischen Pier und Lucherberg

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Düren. Seit Tagebaubetreiber RWE Power angekündigt hat, die Landesstraße 12 zwischen Lucherberg und Pier bereits 2014 zu sperren, ein Jahr früher als im Braunkohlenplan festgelegt, schrillen in Merken, Echtz und Hoven die Alarmglocken.

Die Anwohner befürchten zusätzliche Verkehrsbelastung. Denn weder die im Braunkohlenplan zur Entlastung aufgeführte Südumgehung (Kreisstraße 35n) noch die A4-Anschlussstelle Langerwehe sind 2014 bereits fertig. Die Kreisstraße 35n befindet noch im Genehmigungsverfahren. Mit einer Inbetriebnahme rechnet die Stadt Düren frühestens 2015. Und wann die A4-Anschlussstelle realisiert wird, sei trotz abgeschlossener Planung noch nicht abzusehen.

Tagebaubedingt dürfe es aber nicht zu einer zusätzlichen Verkehrsbelastung für die ohnehin vom Tagebau Inden stark belasteten Orte kommen, heißt es in einer Resolution, die heute im Stadtrat verabschiedet werden soll.

Darin fordert die Stadt Düren von Bund und Land, den Bau der A4-Anschlussstelle mit höchster Priorität umzusetzen, eine schnellstmögliche Realisierung der Südumgehung Merken und von RWE Power, zusätzliche tagebaubedingte Verkehrsbelastungen in den Stadtteilen zu vermeiden.
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