Anwohner atmen auf: Poller verhindern die Durchfahrt

Von: Jörg Abels
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Herausnehmbare Poller verhindern, dass Autofahrer die Edith-Stein-Straße (Bild), die Sophie-Scholl-Straße und die Girbelsrather Straße nutzen, um den Rückstau am Friedrich-Ebert-Platz zu umgehen. Foto: Abels

Düren. Sandra Unglaube und ihre Nachbarn an der Edith-Stein-Straße atmen auf. Endlich können sie ihre Kinder auf der sogenannten „Spielstraße“ wieder unbesorgt toben lassen. Die Zeiten, in denen Autofahrer den verkehrsberuhigten Bereich mit der vorgeschriebenen Schrittgeschwindigkeit von 4 bis 7 km/h missachteten, sind vorbei.

„Vor allem in den frühen Morgen- und Abendstunden umfahren Autofahrer den Rückstau des Friedrich-Ebert-Platzes und rasen bei uns durch die Straße“, hatte Sandra Unglaube noch im April im Rahmen der DZ-Serie „Wo drückt der Schuh“ geklagt. Auch Besucher des Neuen Friedhofes würden immer wieder durch die Wohnstraße fahren, hieß es damals.

Mittlerweile hat die Stadt gehandelt und die Forderung der Anwohner umgesetzt. Zunächst wurden die Edith-Stein-Straße und die danebenliegende Sophie-Scholl-Straße an der Einmündung zur Friedensstraße (Höhe Friedhof) mit herausnehmbaren Pollern abgesperrt. Die Feuerwehr und der für die Müllentsorgung zuständige Dürener Service Betrieb stimmten dieser Maßnhame zu.

In dieser Woche nun hat Bürgermeister Paul Larue nach Rücksprache mit dem Leiter des Tiefbau- und Grünflächenamtes auch noch dafür gesorgt, dass auf der Girbelsrather Straße am Ende der Wohnbebauung Poller in der Fahrbahn installiert werden. Mit dieser zusätzlichen Maßnahme dürfte der Verkehr im gesamten sogenannten „Neuen Philosophenviertel zwischen Kölner Landstraße und Friedenstraße deutlich abnehmen. An der Kreuzung der Girbelsrather Straße mit der Yorck- und Fichtestraße weist zudem ein Schild auf die neue Sackgasse hin.

Für die Anwohner ist damit eine jahrelanger Kampf für mehr Verkehrsberuhigung zu Ende gegangen. Noch im April war ein spielendes Kind auf der Edith-Stein-Straße angefahren und schwer verletzt worden. Diese Gefahr ist mit den Absperrpollern nun deutlich minimiert worden. „Gottseidank“, freut sich nicht nur Sandra Unglaube über die Reaktion aus dem Rathaus und die Umsetzung der von vielen Anwohnern geforderten Absperrmaßnahmen.

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