Anton warnt vor den Titanen aus dem Bergischen

Von: sis
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Düren. Jens Larsen ist sich sicher: „Es wird ein spannendes Spiel”, prophezeit der Trainer der Wuppertaler Titans. Und auch Sven Anton weiß, dass die Partie von Evivo am Samstag gegen den Drittletzten der Bundesliga kein Selbstläufer wird.

„Die Wuppertaler haben ihr Heimspiel gegen den SCC Berlin nur knapp 2:3 verloren. Das muss Warnung genug sein.”

Da spielt es absolut keine Rolle, dass die Titanen mitten im Abstiegskampf stecken, nur drei Siege bisher verbuchten. Es ist keine leichte Saison, die die Wuppertaler zu bestreiten haben. Nach dem Rückzug des Bayer-Konzern musste der Wuppertaler Volleyball für diese Spielzeit auf neue finanzielle Beine gestellt werden.

Mit dem kleinsten Kader aller Bundesligisten und einem Coach als Spielertrainer gingen die Bergischen die Meisterschaftsrunde an. Die Mannschaft hat aber oft genug bewiesen, dass sie mithalten kann. „Sie zeigt enormen Kampfgeist und gibt sich nicht geschlagen”, weiß Dürens Trainer.

Allerdings sorgten die Titanen auch einmal abseits des Spielfeldes für Gesprächsstoff. Negativ stieß auf, was sich an der Wupper abspielte: Nach der 0:3-Niederlage gegen Rottenburg verlangte Manager Thorsten Westhoff die Trennung von einem Spieler. Doch nicht der Manager oder der Trainer sollten die Entscheidung treffen, sondern die Aktiven selbst. „So etwas habe ich in dieser Schonungslosigkeit noch nie erlebt”, zitierte das „Volleyball-Magazin” Wuppertals Spielführer Gergely Chowanski.

Schließlich einigten sich die Spieler auf den Schulterschluss: „Entweder alle oder die Mannschaft schmeißt die Brocken hin.” Kein Spieler wurde entlassen, im Gegenteil, die Verantwortlichen glauben, dass die Mannschaft nun enger zusammengerückt ist, dass sich die Spieler menschlich aufeinander zu bewegt haben. Nur die Zähler fehlen. „Ich habe die klare Erwartungshaltung, dass wir die Punkte zu Hause machen. Es muss doch unser aller Ziel sein, die Liga zu halten”, fordert der Manager.

Also werden die Hausherren am Samstagabend ab 19 Uhr kämpfen bis zum Umfallen.
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