Düren - Anton glaubt hundertprozentig an das Endspiel

Anton glaubt hundertprozentig an das Endspiel

Von: unserem Redakteur Franz Sistemich
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Düren. Noch einmal wollen die Volleyballer von Evivo ein Halbfinale nicht verlieren: „Die Niederlage gegen den Moerser SC hat schon sehr weh getan. Das war schlimm,”, erinnert sich Dürens Mannschaftskapitän Sven Anton an das Ausscheiden in der Saison 2005/2006.

Zum ersten Mal trafen sich die beiden letzten Teams des Pokalwettstreits im westfälischen Halle. 11.000 Zuschauer sahen den Sieg des VfB Friedrichshafen über Düren-Zwinger MSC. An diesem März-Sonntag wurden Trainer Bernd Werscheck und seine Mannen noch einmal brutal daran erinnert, welche große Chance sie unnötigerweise verpasst hatten.

„Wir hatten das bessere Team, aber leider haben wir unser Potenzial trotz Heimvorteils nicht abrufen können”, blickt Sven Anton zurück: „Schade, schließlich war es die Saison, in der wir den VfB in die Serie von fünf Spielen um die deutsche Meisterschaft gezwungen haben.” Will sagen: Die Dürener hatten sich schon eine reelle Chance gegen die Häfler ausgerechnet, „weil Friedrichshafen keinen Heimvorteil im westfälischen Halle hatte.”

An diesem Samstag ergibt sich für Düren die dritte Chance, vor über 10.000 Zuschauer im Gerry-Weber-Stadion nach dem Pott greifen zu dürfen. „Zweimal sind wir gegen den Moerser SC rausgeflogen, ein Jahr später im Viertelfinale, weil wir ersatzgeschwächt waren, jetzt sind aber aller guten Dinge 3”, will Anton in seinem vielleicht letzten oder vorletzten oder drittletzten Jahr - „Ich fühle mich fit für ein oder zwei weitere Spielzeiten.” - der SG Eschenbacher Eltmann von vornherein den Glauben an eine Überraschung in der Arena Kreis Düren nehmen: „Wir haben trotz nicht berauschender Leistung in Eltmann gewonnen und sollten auch in unserer Spielstätte gewinnen.”

Die Chance, die SG zu schlagen, schätzt Dürens dienstältester Spieler sehr hoch ein: „Zu 100 Prozent bin ich überzeugt, dass wir nach Halle kommen; denn sonst bräuchten wir überhaupt nicht zu spielen.” Eltmann muss unter Druck gesetzt werden, mit einfachem, schnörkelosem, unkompliziertem Volleyball: „Wir sind absolut motiviert, jeder ist heiß, jeder hat den unbedingten Willen, das Endspiel zu erreichen.”

Das Rückspiel im Challenge-Cup hat gezeigt, dass Evivo mehr als nur zwei Sätze auf hohem Niveau spielen kann. Gegen die abwehrstarken Franzosen hätten die Rheinländer fast noch das Ausscheiden aus dem europäischen Wettbewerb vermieden. Als abwehrstark gelten auch die Eltmänner: „Sie werden mit großem Kampfgeist ihre Abwehrstärke untermauern, aber sie sind nicht stark wie Beauvais”, macht Anton einen Unterschied aus.

Die Gäste selbst betrachten sich als klarer Außenseiter: „Bei uns muss es schon sehr, sehr gut laufen”, wenn wir weiterkommen wollen”, gibt sich Trainer Milan Maric zurückhaltend.

Der Coach muss weiter auf Außenangreifer Timo Wilhelm verzichten. Zuspieler Huib den Boer kehrt zwar ins Aufgebot zurück, wird aber möglicherweise auf der Bank Platz nehmen. Und Oliver Gies, der im Meisterschaftsspiel vor kurzem noch als Außenangreifer agieren musste, dürfte in der Arena Kreis Düren wieder als Libero auflaufen.

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