Annakirmes will mit Bewährtem und Neuem glänzen

Von: Stephan Vallata
Letzte Aktualisierung:
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Nichts für Zartbesaitete: Wer auf der kommenden Annakirmes den „Devils Rock” besteigt, sollte schwindelfrei sein.

Düren. Für Bürgermeister Paul Larue ist sie das „Fest der Feste” und somit dem Weihnachtsfest mindestens ebenbürtig: die Annakirmes. Zwei ihrer angenehmen Begleiterscheinungen bestehen darin, dass sie deutlich länger dauert als die Heilige Nacht und dabei auch noch bei weitaus höheren Temperaturen vonstatten geht.

Vom 31. Juli bis zum 8. August soll das Volksfest wieder zehntausende Besucher in die Budenstadt auf dem Annakirmesplatz locken. So etwas will sorgfältig geplant sein. Also: Was darf man erwarten?

Die Zahl von nahezu 150 Bewerbungen sei ein nicht von der Hand zu weisendes Indiz für den Beliebtheitsgrad der Annakirmes, ist sich Paul Larue sicher. Wer die Wahl hat, hat aber auch die Qual, wie Wolfgang Lange derzeit feststellen muss. Als Vorsitzender des Steuerausschusses ist er mit der Auswahl der Fahrgeschäfte beschäftigt. Er sagt: „Wir versuchen jedes Jahr, die Attraktivität der Annakirmes auf einem hohen Niveau zu halten.” Nur könne die Stadt eben nicht alle Wünsche erfüllen. Die auffälligste Neuerung bei der Annakirmes ist gleich ihr Beginn: Bereits um 11 Uhr sollen am Samstag, 31. Juli, drei Böllerschüsse den Start in eine Woche voller zum Teil schwindelerregender Attraktionen ankündigen.

Dies sei ein Zugeständnis an die Schausteller, gab Platzmeister Achim Greif zu verstehen. Denn die hätten sich einen zusätzlichen Betriebstag gewünscht. Ein solcher allerdings könne sich durch mögliche Auflagen der Bezirksregierung Köln negativ auf die bisher „sehr großzügigen Sperrzeiten” während der anderen Kirmestage auswirken, befürchtet Greif. Er warnt vor einem vorschnellen Vorstoß.

Etwa 150 Zulassungen hat die Stadt bereits verschickt. Zu den Fahrgeschäften zählen bewährte Größen wie das traditionelle „Europa-Rad” mit ungefähr 50 Metern Höhe und das Karussell „Octopussy”, aber auch einige Premieren, an denen sich Freunde der Überkopffahrten erfreuen können. Zum ersten Mal wird der „Devil Rock” mit seinen sich überschlagenden Gondeln dabei sein. Neuheiten sind auch die Schaukel „Flip-Fly” und die Achterbahn „Teststrecke”. Bei der „Fahrt ins Paradies” handelt es sich um ein Karussell von 1939, das der Füssenicher Schausteller Toni Schleifer originalgetreu restauriert hat.

Feste Bestandteile der Annakirmes sind die Weltmeisterschaften im Kirschkernweitspucken am Samstag, 31. Juli, der Familientag am Dienstag, 3. August, und das Feuerwerk der Schausteller am Freitag, 6. August. Im Annazelt gibt es ein täglich wechselndes Programm.
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