Düren - Annakirmes wartet wieder mit Looping-Achterbahn auf

Annakirmes wartet wieder mit Looping-Achterbahn auf

Von: Jörg Abels
Letzte Aktualisierung:
13709772.jpg
Mit der Doppelloopingbahn „Teststrecke“ wird die kleinste der drei noch in Deutschland reisenden Großachterbahnen in Düren zu Gast sein. Ihre Premiere auf der Annakirmes feierte sie 2010.
13709770.jpg
2017 wird sich wieder ein Kettenflieger in die Höhe schrauben: diesmal „Around the World“.

Düren. Die Annakirmes soll 2017 wieder mit einer Großachterbahn aufwarten. Wie die „Ampel“-Koalition mitteilt, soll zum zweiten Mal nach 2010 die Doppelloopingbahn „Teststrecke“ in Düren gastieren. Das hat der Steuerausschuss der Stadt unter Vorsitz von Hubert Cremer (FDP) kurz vor Weihnachten beschlossen.

Zwar sind die Verträge noch nicht verschickt, geschweige denn unterschrieben, so dass sich durchaus noch Veränderungen ergeben könnten. Klar ist aber: Wie schon in diesem Jahr ist auch 2017 wieder der Wechsel Programm. Der eine oder andere Stammbeschicker hat 2017 das Nachsehen.

Dafür erhielten zum Teil bau- und fahrgleiche Geschäfte den Zuschlag. So wird der beliebte „Octopussy“ durch den „Polyp“ ersetzt. Statt des „Breakdance No. 1“ der Waiblinger Familie Kinzler darf Erika Dreher ihre vom „Öcher Bend“ bekannte „Nummer Zwei“ präsentieren. Beide Geschäfte werden von der „Ampel“ ebenso als Neuheiten angekündigt wie der 60 Meter hohe Kettenflieger „Around the World“ oder die „Wilde Maus“ des Münchner Schaustellers Münch, obwohl vergleichbare Geschäfte in den vergangenen Jahren immer wieder in Düren zu sehen waren.

Wirklich neu hingegen sind der 40 Meter hohe „Propeller“ der Firma Blume und das Rundfahrgeschäft „Beachjumper“ der Firma Wegener. Und an andere Hoch- und Rundfahrgeschäfte wie den „Hexentanz“ und das „Magic“ dürften sich hingegen nur noch Wenige erinnern. Diese Fahrgeschäfte waren in den 80er Jahren in Düren vertreten, so dass sie für die Jüngeren durchaus neu sein werden. Komplettiert wird das Bild der Annakirmes 2017 mit Bewährtem wie dem „Europarad“, dem rasanten „Devil Rock“ den bekannten Autoscootern, der bei Jugendlichen beliebten „Beach Party“ und einer der vielen Großschaukeln, die seit Jahren auf keinem großen Volksfest in Deutschland fehlen dürfen, diesmal mit der Version „Konga“.

Der Wechsel setzt sich auch im Bereich der Laufgeschäfte fort. Hier hat sich der Steuerausschuss für das „Horrorlazarett“ und das „Alpenhotel“ entschieden. Und auch eine neue Geisterbahn mit dem Namen „Spuk“ erhielt den Zuschlag, die aufgrund ihrer Schussfahrten vom Betreiber Richard Sipkema gerne als „Geisterachterbahn“ beworben wird.

Und auch im gastronomischen Bereich wird sich was ändern. Der Koblenzer Schausteller Lanser erhielt mit seinem Stadl keinen Zuschlag mehr. Dafür wird Ingo Beihorn sein „Circus Circus“ präsentieren, eine Großgastronomie mit anderem Konzept unterm Zirkuszelt. Ob der Wechsel beim Publikum ankommt, wird sich vom 29. Juli bis 6. August zeigen.

Leserkommentare

Leserkommentare (2)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert