Annakirmes feiert 2013 Jubiläum

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Adrenalinkitzel und abendliche
Adrenalinkitzel und abendliches Lichtermeer prägen heute die Foto: Abels

Düren. Zehn Tage Annakirmes - 2013 wird dieser Wunsch vieler Rummelfreunde Realität. Aus gutem Grund: 2013 jährt sich die erste urkundliche Erwähnung (frühere Feste sind wahrscheinlich, aber mangels Dokumenten nicht belegt) des größten Volksfestes der Region zum 375. Mal.

Und das soll natürlich gebührend gefeiert werden - mit einer Vielzahl von Veranstaltungen, die im Frühjahr beginnend die Vorfreude kontinuierlich steigern sollen.

Ausstellungen mit Fotos und Exponaten im Stadtmuseum, im Bürgerbüro und in der Sparkasse sind geplant, ein Kirmesorgelwochenende im Juni mit einem Konzert in der Annakirche sowie als Höhepunkte ein historischer Jahrmarkt und wie schon 1997 (100 Jahre Annakirmesplatz) und 1988 beim 350-Jährigen ein großer Festzug.

„Bunt und lebendig” soll der Festzug werden, wünscht sich Koordinator Helmut Göddertz, „ganz so wie die Annakirmes”. Nicht rein historisch soll er sein, aber schon auch die wechselvolle Geschichte des Volksfestes widerspiegeln, von den Anfängen als Markt bis hin zur modernen High-Tech-Kirmes der Gegenwart. Und darum sind die Organisatoren auch daran interessiert, dass sich möglichst viele Vereine und Bürger beteiligen und Ideen einbringen. Einzige Bedingung: Alle Themenvorschläge für den Festzug sollten einen Bezug zur Annakirmes haben.

Fünf Themenbereiche haben sich bislang herauskristallisiert, die von Gruppen in historischen Kostümen und in Form von Motivwagen dargestellt werden sollen: „Ein Dieb, eine Reliquie und die Folgen” in Anspielung auf die Überführung des Annahauptes im Jahr 1501, „Der Streit der Tuchkrämer 1638” mit der ersten urkundlichen Erwähnung, die Entwicklung „Vom Markt zur Kirmes” mit der Verlegung auf den Platz am Alten Wasserturm, den heutigen Annakirmesplatz, die Zeit des „Neuanfangs” nach dem Zweiten Weltkrieg und natürlich „Annakirmes heute”, beispielsweise mit Erinnerungen an den Dirigenten-Wettstreit früherer Jahre, einem Miss-Annakirmes-Wagen und vielem mehr.

Eine eigens eingerichtete Projektgruppe im Rathaus unter Beteiligung des Verbands Reisender Schausteller Düren koordiniert die Planung des Umzuges, der am ersten Kirmessonntag 2013 (28. Juli) durch die Innenstadt zum Kirmesplatz ziehen soll.

Einig sind sich Schausteller, Verwaltung und Politik auch darüber, dass es wie schon 1988 auch wieder eine historische Kirmes geben soll - mit alten Karussells und Fahrgeschäften, historischen Pack- und Verkaufswagen. „Eine Kirmes zum Anfassen”, verspricht Platzmeister Achim Greiff, der mit dem Museumsvorplatz als Ort liebäugelt und wie Schaustellerchef Bert Cremer gerne eine einwöchige Nostalgie-Kirmes im Vorfeld ausrichten möchte, damit aber noch auf Widerstand beim zuständigen Steuerausschuss stößt.

Klar ist derweil, dass die Jubiläumskirmes „ausnahmsweise”, wie Achim Greiff betont, bereits am Freitag startet. „Das passt ganz gut, denn dieser Tag ist der 26. Juli, der Namenstag der Mutter Anna.” Und es soll nicht einfach nur ein zusätzlicher Rummeltag werden, auch ein weiteres Feuerwerk ist geplant.
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