Annakirmes: „Eine hysterische Überbewertung“

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Düren. In der Diskussion um die Annakirmes wirft der SPD-Fraktionsvorsitzende und „Ampel“-Sprecher Henner Schmidt der CDU vor, die Koalition diskreditieren zu wollen.

Es gehe um gezielte Indiskretionen, Verunglimpfungen von Steuerausschussmitgliedern, einer hysterischen Überbewertung der eingereichten Klagen sowie völlig verzerrte und falsche Darstellungen der Auswahlvorgänge.

Schmidt betont, dass sich die Annakirmes in einer Abwärtsspirale befunden und 2015 ihren Tiefpunkt hinsichtlich der Attraktivität und der Besucherzufriedenheit erreicht habe. „Wir sind als ‚Ampel-plus‘ angetreten, diesen Trend umzukehren“, betont Schmidt. Dies sei 2016 gelungen.

Schmerzhafte Eingriffe

Er räumt ein, dass dafür auch für die Schausteller schmerzhafte Eingriffe bei der Auswahl der Fahrgeschäfte notwendig waren. „Diesen Kurs einer stetigen Optimierung des Volksfestes haben wir auch für das Jahr 2017 beibehalten“, erklärt Schmidt weiter, ohne auf die vielen Absagen und die noch laufenden Klageverfahren gegen die Platzvergabe auch nur mit einem Wort einzugehen.

Schmidt stellt fest, dass trotz der schleppenden Zuarbeit der Verwaltung und des Störfeuers der CDU wieder neue, äußerst attraktive Großfahrgeschäfte nach Düren gelockt werden konnten. Er fordert Bürgermeister Paul Larue (CDU) auf, moderierend in den Streit einzugreifen.

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