Düren - Annakirmes: Attraktionen kehren zurück

Annakirmes: Attraktionen kehren zurück

Von: Jörg Abels
Letzte Aktualisierung:
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Es soll wieder hoch hinaus gehen auf der Annakirmes 2009: Mit dem Olympia-Looping und dem Freefall-Turm sind zwei Attraktionen fest eingeplant, die Achterbahn kommt erstmals seit 2004.

Düren. Mit geschätzten 800.000 Besuchern blieb die Annakirmes 2008 hinter den Erwartungen zurück. Der verregnete Auftakt war sicherlich ein Grund für den geringeren Andrang, aber nicht der einzige. Die ganz großen Attraktionen fehlten.

Achterbahn- oder Freifallturmbetreiber beispielsweise machten angesichts der explodierenden Transportkosten einen Bogen um Düren und fuhren andere Plätze an.

Dazu kamen der kurzfristige Ausfall der Familienachterbahn „Fire & Ice”, weil die Aufbauhelfer den Inhaber im Stich ließen, und ein kleineres Riesenrad, da das in Düren bekannte „Europarad” länger als geplant in Frankreich gastierte.

Platzmeister Max Röntz war nicht zu beneiden und musste sich teilweise lautstarke Kritik gefallen lassen. Gleichzeitig wurden die Sorgenfalten mit Blick auf 2009 größer, beginnt die Dürener Annakirmes in diesem Jahr doch, wenn die Düsseldorfer Rheinkirmes noch nicht beendet ist, so dass kein Schausteller vom Rhein an die Rur umsetzen kann.

Aber die Ängste der Adrenalinjunkies unter den Kirmesfreunden scheinen unbegründet. Platzmeister Max Röntz und seinem Team ist es nach DZ-Informationen gelungen, wieder einige richtige Kracher für die Annakirmes 2009 zu begeistern, Großfahrgeschäfte, die den immer noch großen Stellenwert der Dürener Annakirmes auf der bundesweiten Reise unterstreichen.

Nach fünfjähriger Pause wird mit dem „Olympia-Looping” wieder die größte transportable Achterbahn der Welt in Düren Station machen. Das ist um so bemerkenswerter, gibt es deutschlandweit nach dem Verkauf des „Eurostar” an den Moskauer Gorki-Park doch nur zwei große Achterbahnen, die in der Regel nur sechs bis acht Festplätze anlaufen.

Und auch einen Turm soll es wieder geben, diesmal den der Firma Goetzke, der mit einem freien Fall aus über 40 Metern lockt. Noch höher hinaus geht es, wenn das nagelneue Fahrgeschäft der niederländischen Schausteller Hoefnagels und Denies rechtzeitig fertig wird - eine „Flugmaschine”, die zwei Gondeln mit jeweils acht Personen auf einer kreisrunden Bahn auf 55 Meter Höhe katapultiert.

Die Betreiber sprechen beim „Booster Maxxx” vom weltweit größten Fahrgeschäft seiner Art. Und wenn alles klappt soll das nicht die einzige Neuheit bleiben.

Nachdem der Steuerausschuss kurz vor Weihnachten die ehrgeizigen Pläne des Platzmeisters abgesegnet hatte, trudeln dieser Tage jedoch die von den Schaustellern unterschriebenen Verträge im Rathaus ein. Bis Ende des Monats will die Kirmesverwaltung Gewissheit darüber haben, wie das Platzbild aussehen wird.

Im Plan finden sich dabei neben Klassikern wie der „Wilde Maus”, einem „Top-Spin”, dem „Commander” oder „Octopussy” auch noch einige weitere Geschäfte, die erstmals die Rur anlaufen wollen.
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