Annakirmes: „Ampel“ attackiert Verwaltungsspitze

Von: inla
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Düren. Nachdem das Verwaltungsgericht Aachen die Stadt aufgefordert hat, die Ablehnung von acht Schaustellern der Annakirmes besser zu begründen, teilt die Ampel-Koalition mit, „nicht die Politik habe die Ablehnungsbescheide formuliert“.

SPD, Grüne, Linke und FDP sind der Meinung, „der Verursacher der Situation sei die Verwaltung“. CDU-Fraktionschef Stefan Weschke hatte den Vorsitzenden des Steuerausschusses, Hubert Cremer (FDP), zum Rücktritt aufgefordert. Der Ausschuss ist für die Vergabe der Plätze auf der Kirmes zuständig.

„Wenn über persönliche Verantwortung nachgedacht wird, dann muss in Richtung der hierfür zuständigen Verwaltungsspitze geblickt werden“, sagte der SPD-Fraktionschef Henner Schmidt. Die Verwaltung hatte mehrfach beklagt, vom Steuerausschuss keine hinreichenden Begründungen für die Ablehnung erhalten zu haben.

Die SPD lässt in einer Mitteilung wissen, dass die klagenden Schausteller mit ihrer hauptsächlichen Forderung, nämlich zur Kirmes zugelassen zu werden, gescheitert seien. Der Steuerausschuss hatte die Beschicker abgelehnt, weil andere Bewerber als attraktiver angesehen werden.

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