Düren - Anmutige Tiere und mutige Akrobaten

Anmutige Tiere und mutige Akrobaten

Von: Jan-Ole Feeken
Letzte Aktualisierung:
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Mit seiner beeindruckenden Dressur beweist Henry Frankbei der „Arena der Attraktionen“ im Circus Paul Busch, dass Kamele durchaus keine langweiligen Tiere sein müssen.

Düren. Manegenduft weht über den Annakirmesplatz. Dort gastiert der Circus Paul Busch mit seinem aktuellen Programm „Arena der Attraktionen“. Die Premierenvorstellung begann farbenfroh und mit einem als moderne Choreographie gestalteter Auftakt, an dessen Anschluss das Publikum von Henry Frank begrüßt wurde.

Für die ersten Lacher des Abends sorgte Clown Karlito, der durch Popcornfangen mit dem Mund das Publikum involvierte und mit einem Streich, bei dem er einem bedauernswerten Gast einen ganzen Eimer Popcorn über den Kopf schüttete, für allgemeine Erheiterung sorgte.

Edle Friesen-Pferde

Auch in der weiteren Show blieb das Publikum nicht außen vor. Für eine Interaktion mit zwei Herren aus dem Publikum, die im blinden Seilspringen gipfelte, erntete Karlito viele Lacher. Anschließend wurde es magisch, Henry Frank verzauberte das Publikum mit seinen vier edlen Friesen-Pferden, die farbenprächtig geschmückt waren. Für die anmutige Freiheitsdressur gab es viel Beifall.

Angelina begeisterte das Publikum durch einen mit Licht- und Musiktechnik toll abgestimmten Hula-Hoop-Tanz und ließ die Ringe auf grazile Art um ihren Körper kreisen. Eine exotische Kameldressur, ebenfalls von Henry Frank, bewies, dass Kamele nicht unbedingt langweilige Tiere sein müssen. Ganz im Gegenteil: auf Kommando legten sie sich hin oder posierten auf Podesten – und alles ohne den Einsatz der Dompteurenpeitsche.

Ein kurze Pause lud das Publikum ein, die Zirkustiere etwas näher kennenzulernen, deren Haltung in den Ställen zu begutachten und viele der Tiere sogar zu streicheln waren. Ein absoluter Blickfang war das erst eine Woche alte Kamelbaby. Aber man konnte den Tieren noch näher kommen. Gegen Ende der Pause konnten Kinder und auch Erwachsene auf Kamelen, Pferden und den nur 50 Zentimeter hohen Ponys zu reiten – letzteres war natürlich nur den kleinen Zirkusbesuchern vergönnt.

Nach der Pause begeisterte Ricardo Frank-Busch mit seinem Flaschenstuhl das Publikum. Mit fünf aufeinander gestapelten Stühlen sorgte er in schwindelerregender Höhe für Spannung. Eine der Hauptattraktionen war die artistische Nummer am Schwungseil von Benito Frank-Busch. Der junge Artist zeigte gewagte Tricks und ließ mit spektakulären „Abfallern“ den Atem stocken.

Seinen Höhepunkt fand die Vorstellung im großen Finale am amerikanischen „US-Todesrad“. In bis zu zehn Metern Höhe, ganz ohne Sicherung, raubten die Gebrüder Benito und Ricardo Frank-Busch einem den Atem. Indem sie im und auf dem Rad balancierten, brachten sie das begeisterte Publikum zum Mitfiebern und Daumendrücken.

Noch bis Sonntag

Fazit: Geboten wird eine Zirkusshow für Jung und Alt. Lustige Interaktionen mit dem Publikum und Streicheleinheiten für die Tiere geben einen Einblick in das Zirkusleben. Das Gastspiel des Circus Paul Busch auf dem Dürener Annakirmesplatz dauert noch bis zum kommenden Sonntag, 16. März.

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