Kreuzau - Anlaufstelle für Jugendliche im Ortskern von Kreuzau

Anlaufstelle für Jugendliche im Ortskern von Kreuzau

Von: kel
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Mitten in Kreuzau hat die „Jugendberatungsstelle Süd“ einen idealen Standort gefunden, den die Mitarbeiter mit prominenten Gästen jetzt einweihten. Foto: Axel Keldenich

Kreuzau. Ein Jahr nachdem sie die Arbeit aufgenommen hat, hat die Jugendberatungsstelle für den Südkreis nun auch eine offizielle Heimat. Im Kreuzauer Ortszentrum an der Hauptstraße 37 wurde ein früheres Ladenlokal zur Anlaufstelle für die betroffenen Schüler und Jugendlichen.

 Bei der Eröffnung erläuterte Professor Kurt Schröder als Vorsitzender des „Sozialwerks Dürener Christen“ die Ziele des Projekts, das seine Organisation gemeinsam mit dem Kreis Düren betreibt.

Die Jugendberatungsstelle Südkreis soll junge Menschen schulisch und beruflich integrieren. Sie wird im Rahmen des bundesweiten Modellprogramms „Jugend stärken im Quartier“ von zwei Bundesministerien sowie dem Europäischen Sozialfonds gefördert. Landrat Wolfgang Spelthahn nannte auch die Summen: Von der Gesamtinvestition für die drei Stellen von 1,3 Millionen Euro tragen Kreis und Bund je 650.000 Euro.

So setzen sie die Jugendberatungsstelle Südkreis in den Stand, junge Menschen beim häufig schwierigen Übergang von Schule in Ausbildung und Beruf zu unterstützen. Sie ermöglicht eine individuelle Beratung und Begleitung bei möglichst niedriger Schwellenangst mit Hilfe aufsuchender Jugendsozialarbeit, wie Karina Umlauf, Geschäftsführerin des Sozialwerks Dürener Christen, erläuterte.

Man wolle beispielsweise Schulverweigerern mit Unterstützungsbedarf individuelle Hilfestellungen anbieten. Bürgermeister Ingo Eßer verwies auf den idealen Standort in der Nähe des Kreuzauer Schulzentrums mit über 1000 Schülern. Bisher wurden bereits 16 junge Menschen in das Programm aufgenommen, sieben von diesen wurden in Beruf oder Ausbildung vermittelt. Die Kreuzauer Beratungsstelle wendet sich auch an Betroffene aus Nörvenich. Bereits im Vorläuferprogramm „Jugend stärken“ wurden zwischen 2010 und 2013 im Nordkreis die „Lotsenstelle Jülich“ und das „Sinti-Projekt“ in Niederzier entwickelt und umgesetzt.

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