Anker Teppichboden steht wieder ganz oben

Von: bel
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Markus Schoeller, Geschäftsführender Gesellschafter, Silke Wammers, Erwin Landherr, Karlheinz Werk, Stephanie Keindl-Zimmermann und Gerd Hoffe sehen Anker Teppichboden zukünftig gut aufgestellt. Foto: bel

Düren. Auch an dem 155-jährigen Dürener Unternehmen „Anker Teppichboden” ist die globale Wirtschafts- und Finanzkrise nicht spurlos vorbeigegangen. Um die Firma zu sichern, musste restrukturiert werden.

Im Klartext: Zum Leidwesen der Entscheider und der Betroffenen wurden 82 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entlassen. „Wir mussten so handeln”, bedauerte Markus Schoeller, Geschäftsführender Gesellschafter der Firma, „aber wir mussten die Firma retten, um viele Arbeitsplätze vor Ort in Düren in dieser globalen Krise zu sichern.” An diesem Beschluss waren vor Monaten auch die Gewerkschaft und der Betriebsrat beteiligt.

Schließung von Abteilungen und Entlassung von Mitarbeitern alleine wären jedoch für die Neuaufstellung und Konsolidierung des Werks zu wenig gewesen. Neue Produkte mussten her, neue Linien und Designs wurden entwickelt, im ganzen Haus wurde angestrengt über neue Wege nachgedacht. Die ersten Ergebnisse können sich mittlerweile sehen lassen.

Die wichtigste Botschaft: Es gibt Anker noch! Es wird Anker auch weiter geben! „Anker Teppichboden ist mit seinen Produkten wieder da”, verkündete Schoeller, „wo es hingehört, nach ganz oben!” Anker stehe auch in Zukunft für Kreativität und Innovationskraft.

Anker Teppichboden erwartet erst im nächsten Jahr eine leichte Erholung auf dem Teppichmarkt und rechnet für die eigene Firma mit einem geringen Wachstum. Der Großhandel in Deutschland, in der Schweiz und in Österreich soll fürderhin noch besser bearbeitet werden.

Noch intensiver werde man die Gruppe der Architekten im Auge behalten. Anker Teppichboden setzt auf Qualität und nicht so sehr auf Quantität und man hofft auf diese Art und Weise, die führende Stellung auf dem Markt zu behalten, die es anderthalb Jahrhunderte innehat.

Dabei, so die Führungskräfte, habe man sich wieder auf die Kernkompetenz, dem Herz der Firma, besonnen: dem Weben. Hier fließen, auch dank der Leistung erfahrener Mitarbeiter, schon neue Arbeitsmethoden in die Arbeit an der Maschine.

Die Lebensdauer von Anker Produkten und ein neues Design sollen die Kunden überzeugen. Auf diesem Wege sollen effiziente Marketingstrategien und neue Präsentationsmethoden helfen.

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