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Anka Zink genießt das „Leben in vollen Zügen“

Von: Marie Hanrath
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Die Kabarettistin Anka Zink begeisterte im „Komm“-Zentrum mit ihrem aktuellen Programm. Foto: Marie Hanrath

Düren. Wenn Kabarettistin Anka Zink nach Düren kommt, dann weiß jeder, es kann nur lustig werden! Bereits zum dritten Mal trat die Bonnerin am Dienstagabend mit ihrem derzeitigen Programm „Leben in vollen Zügen“ im „Komm“-Zentrum in Düren vor einem ausverkaufen Saal auf.

Und der Name war Programm: Anka Zinks Darbietung handelte von des deutschen liebsten und dem für sie oftmals leidigen Thema: Reisen. „Reisen macht keinen Spaß“, erklärt Zink gleich zu Beginn, „denn es ist jedes Mal mit Warten verbunden. Am Flughafen können Sie während der Wartezeit sogar Englisch lernen. Delayed und Cancelled – Verspätet, oder ausgefallen“, scherzt sie. Auch berichtet sie von der Einführung des unangenehmen Nacktscanners, dem sie sich nicht unterziehen wollte, sondern zum „Fummel-Check von Herrn Achmed“ ging.

Mit ihrer humorvollen Art beschreibt Anka Zink dann den Versuch, ein Ticket an einem „lebendigen Schalter“ der Deutschen Bahn zu ziehen. Dies misslingt ihr jedoch, da sie keine Wartemarke gezogen hatte und der Angestellte sie nicht bedienen wollte. Vergleichend sagte sie „Ich drucke mir doch auch keinen Schein aus, um beim Metzger eine Wurst zu kaufen.“

Mit ihrer rheinländischen, selbstironischen Art kommt Zink beim Publikum sehr gut an und gibt den Zuhörern auch noch einige lustige Reisetipps: „Verreisen Sie immer mit jemandem, den Sie gut kennen und der aussieht wie Sie – nur etwas schlechter“, erklärt sie und steigert sich noch: „Deswegen verreise ich immer mit meiner Schwester“. Ungebremst erzählt Zink weiter vom endlich erreichten Ziel: Eine Erlebnisreise sollte es werden, denn diese sei das Beste. Und sie fügt hinzu: „Wir wollten nach ‚All inclusive‘‚. Das bedeutet, einmal den Verstand abgeben.“

Lebhafte Erzählerin

Mit einem über Umwege erlangten orangen Bändchen gehöre einem das ganze Hotel. Dies musste man dann direkt mit einem Cocktail namens „Sex on the Beach“ am Pool genießen. „Sieht nach nichts aus, macht aber blau“, erklärt sie und treibt mit ihren pointenreichen Witzen dem Publikum die Lachtränen in die Augen. Durch ihr lebhaftes Erzählen kommt zwischen den Besuchern und der Kabarettistin eine vertraute Stimmung auf.

Die wird noch dadurch unterstützt, dass Zink mit ihren Banalitäten aus dem Leben dem Titel des Abends voll gerecht wird. Für einige unterhaltsame Stunden bedankt sich das Publikum bei der grandiosen, humorvollen Kabarettistin mit langanhaltendem Applaus.

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