Angemerkt: Erkenntnisse nach der Annakirmes

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Angemerkt: Erkenntnisse nach der Annakirmes

Ein Kommentar von Jörg Abels

Die Annakirmes ist Geschichte. Aus Sicht der Polizei ist sie wieder ein Stück ruhiger verlaufen als in früheren Jahren. Das ist natürlich erfreulich. Die eine oder andere sicher auch dem Alkoholkonsum geschuldete Schlägerei aber hat gezeigt, das die stete Präsenz der Beamten unverzichtbar ist.

Unverzichtbar sind auch die Tempokontrollen an den Eingangsbereichen. Obwohl dort seit Jahren zum Schutz der Fußgänger Tempo 30 gilt, wurden wieder rund 350 Fahrer „geblitzt“. Man darf gar nicht daran denken, was alles passieren kann, wenn Autofahrer diesen heiklen Bereich mit mehr als 80 Sachen passieren und unvermittelt ein Kirmesbesucher auf die Straße tritt.

Und was bleibt nach neun Tagen noch in Erinnerung? Sicherlich die Erkenntnis, dass ein Besuch des Rummels alles andere als ein billiges Vergnügen ist. Das gilt für viele Fahrgeschäfte, vor allem aber für den gastronomischen Bereich. Dass hier Grenzen teilweise überschritten wurden, dürfte neben dem Wetter ein weiterer Grund für die geringere Besucherzahl sein. Und es wird Zeit, endlich einmal das erneut viel zu oft viel zu leere Annazelt infrage zu stellen und ernsthaft über Alternativen nachzudenken.

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