Angehende Techniker modernisieren die Wassergewinnungsanlage

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Die angehenden Techniker haben
Die angehenden Techniker haben mit der Hilfe von erfahrenen Kräften zwei Planungen für die neue Trinkwasserstrategie der Stadtwerke in die Realität umgesetzt.

Düren. Die Stadtwerke Düren (SWD)haben vier angehende staatlich geprüfte Techniker der Fachschule für Mechatronik vom Dürener Berufskolleg für Technik bei ihren Abschlussprojekten unterstützt.

Marcus Seredyn und René Oelmann aus den Reihen der SWD sowie Timo Hürtgen vom Forschungszentrum Jülich und Viktor Kromm von ELWA Plastikmaschinenbau. Die jungen Männer haben im Rahmen der neuen Trinkwasserstrategie der Stadtwerke unter dem Motto „Tropfen für Tropfen zum Ziel” in einer sechsmonatigen Projektphase die Wassergewinnungsanlage Ellen modernisiert und eine Einspeisemöglichkeit für Trinkwasser vom Wasserwerk Concordia Kreuzau in das Dürener Versorgungsnetz geschaffen. Das Projekt war ein weiterer Teilschritt der neuen Trinkwasserstrategie des Versorgers und wurde jetzt offiziell vorgestellt.

Die angehenden Techniker haben auch bei der Wassergewinnungsanlage in Ellen zum einen die Pumpenregelung auf den neuesten Stand der Technik gebracht und zum anderen eine Steuerung integriert, mit der nun auch ein Fernzugriff auf die Betriebsdaten der Anlage möglich ist.

Mit dieser neuen Technik kann der Zufluss der Wassergewinnungsanlage nun genauer gesteuert werden, was der Umwelt zugute kommen soll. Die Wassergewinnungsanlage in Ellen ist eine der Wasserquellen, die die Trinkwasserversorgung in Düren zukünftig sichern. Ab Anfang 2013 setzen die SWD bei der Trinkwassergewinnung primär auf die Wehebachtalsperre.

Bereits im März dieses Jahres hatten SWD-Geschäftsführer Heinrich Klocke und Concordia-Geschäftsführer Peter Dreyling einen Kooperationsvertrag zur Einspeisung von jährlich 300.000 Kubikmetern Kreuzauer Grundwassers in das Trinkwassernetz der SWD unterzeichnet. Die engagierten Nachwuchs-Techniker haben jetzt dazu eine Einspeisemöglichkeit geschaffen. Diese kann aus der Ferne mengen- oder zeitabhängig gesteuert werden.


Damit haben die SWD einen der Bausteine ihrer neuen Strategie abgeschlossen. Sie soll für die nächsten Jahrzehnte die Trinkwasserversorgung für Düren und Teile von Merzenich sichern.

„Gut ausgebildete und verantwortungsbewusste Mitarbeiter sind für uns und für die Region sehr wichtig”, erklärt SWD-Leiter Technik Cord Meyer. „Engagierten Mitarbeitern zu vertrauen und sie bei ihrer Fortbildung zielorientiert zu unterstützen ist der richtige Weg. Das haben die Ergebnisse dieses Projektes eindrucksvoll bewiesen”, sagt Meyer weiter.

Marcus Seredyn und René Oelmann von den SWD freuen sich über die Möglichkeit eines so praxisorientierten Abschlussprojektes: „Toll, wenn man bei so einem Projekt mitmachen darf.”
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