„Ampel“ will weiterhin Bezirksausschuss Norddüren

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Vertreter der Stadtteilvertretung Düren-Nord protestierten vor der Stadtratssitzung dagegen, dass sie im Vorfeld nicht gehört wurden. Foto: Abels

Düren. Auch wenn die „Ampel“-Koalition an ihrem Ziel festhält, für die Nordstadt einen Bezirksausschuss ins Leben zu rufen, musste die Entscheidung am Mittwochabend im Stadtrat vertagt werden. Erst scheiterte die Koalition in geheimer Abstimmung mit ihrem Ansinnen, den Antrag im Hauptausschuss zu beraten.

Dann erklärte Rechtsdezernentin Christine Käuffer, dass vor einer Ratsentscheidung noch die Hauptsatzung der Stadt geändert werden müsste, in der festgelegt ist, für welche Stadtteile Bezirksausschüsse eingerichtet werden dürfen. Daraufhin zog die „Ampel“ den Antrag zurück, der nun im Stadtrat am 13. Juli beschlossen werden soll.

Inhaltlich bleibt die Koalition bei ihrer Argumentation, dass mit einem zusätzlichen Bezirksausschuss die Ansinnen der gut arbeitenden Stadtteilvertretung schneller von der Politik umgesetzt werden können. Allerdings räumte die stellvertretende Bürgermeister Liesel Koschorreck (SPD) ein, dass man es im Vorfeld versäumt habe, mit der Stadtteilvertretung zu sprechen. Die „Ampel“ will ihr aber einen Sitz im Ausschuss anbieten.

Die CDU blieb bei ihrer ablehnenden Haltung. Die „Ampel“ stelle die erfolgreiche Arbeit der ehrenamtlichen Stadtteilvertretung infrage.

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