„Ampel plus“ will Dezernenten für Jugend und Soziales

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Düren. Die „Ampel plus“ will einen Dezernenten für Jugend und Soziales. Bisher hat der Bürgermeister dieses Amt inne.

„Die Herausforderungen, denen sich die Jugendhilfe zu stellen hat, rechtfertigen, dafür einen Dezernenten zu bestimmen, der nicht zugleich noch mit den anspruchsvollen Aufgaben des Bürgermeisteramtes belastet ist“, sagt der jugendpolitische Sprecher und SPD-Fraktionsvize Ulf Opländer.

Das bevorstehende Ausscheiden der Rechtsdezernentin bietet nach Ansicht der „Ampel plus“ die Gelegenheit, die bestehenden Dezernatszuordnungen neu zuzuschneiden. „Eine Ausweitung der Dezernatsstellen ist nicht vorgesehen“, sagt SPD-Fraktionsvorsitzender Henner Schmidt. Der Rat solle deshalb beschließen, mit dem Bürgermeister ein Einvernehmen über neue Dezernatsverteilungen herzustellen, wie es die Gemeindeordnung vorsieht.

Die „Ampel plus“ nennt mit der Förderung und Betreuung von Kindern, dem Kindergartenbedarfsplan, dem Netzwerk gegen Kinderarmut, den Konzepten für eine offene Jugendarbeit und der Bewältigung der verschiedenen Lebenswelten einige Aufgaben des Jugendamtes. Sie verweist darauf, dass sich viele Mitarbeiter des Jugendamtes an ihrer Belastungsgrenze befänden.

Auch deshalb sei ein Beigeordneter, der sich schwerpunktmäßig um die Belange des Jugendamtes kümmere, unumgänglich. Ob der Jugenddezernent weitere Aufgaben übernimmt, müsse im Gespräch mit dem Bürgermeister erörtert werden.

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