Ambitionierte Sängerinnen und Sänger gesucht

Von: kin
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Düren. Johannes Esser, Leiter des Dürener Konzertforums „Cappella Villa Duria“ wird in diesem Jahr gleich zwei große und sehr bekannte Requiems aufführen: Ende März werden Chor und Orchester der „Cappella Villa Duria“ Mozarts Requiem präsentieren, im November steht bei einem gemeinsamen Konzert mit dem Lions-Club „Düren-Marcodurum“ die „Messe da Requiem“ von Guiseppe Verdi auf dem Programm.

Das Mozart-Requiem war eine Auftragskomposition des Grafen Walsegg, es sollte zum Todestag dessen Frau aufgeführt werden. Mozart starb über der Arbeit am Requiem, es blieb zunächst unvollendet. Seine Ehefrau Constanze beauftragte Franz Xaver Süßmayer, einen Schüler Mozarts, das Werk zu vollenden.

Bei der Uraufführung des berühmten Verdi-Requiems im Jahre 1874 in Mailand waren 120 Sänger und 100 Musiker auf der Bühne. „100 Musiker“, sagt Johannes Esser, „werden wir in Düren nicht haben. Aber es wäre schon schön, wenn viele Sänger bei dem Konzert dabei wären.“ Überhaupt kann Esser sich vorstellen, dass es im Dürener Land Männer und Frauen gibt, die Interesse haben, an zwei so bekannten Werken der Musikgeschichte mitzuwirken. ­­­Esser: „Menschen, die Erfahrung haben und schon einmal in einem Chor gesungen haben, sind herzlich eingeladen, bei beiden Aufführungen dabei zu sein.“

Für das Mozart-Requiem haben die Proben zwar schon begonnen, das Werk ist aber nicht so anspruchsvoll wie das von Guiseppe Verdi. Johannes Esser: „Ich gehe nicht davon aus, dass sich Leute melden, die überhaupt keine Erfahrung mit dieser Art von Musik haben. Vorkenntnisse sind schon erforderlich. Und bei dem Mozart-Requiem geht es besonders um die Stimmung und den Ausdruck, den ich mir vorstelle.“

Ganz ohne Zweifel sei das Requiem von Verdi für Chor und Orchester eine große Herausforderung. „Sänger, die gerne mitmachen möchten, sollten schon an allen Proben teilnehmen.“ Probenbeginn ist nach den Sommerferien.

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