Nideggen - Am Ende bekommt Ronaldo die Prinzessin

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Am Ende bekommt Ronaldo die Prinzessin

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„Nichts los im Märchenland”? Mit dem gleichnamigen Stück bewies die Theatergruppe unter der Leitung von Tom Kommer beim Ritterfest auf Burg Nideggen das Gegenteil.

Nideggen. Viele Ritter, Kobolde, Burgfrauen sowie König, Prinzessin und Gaukler haben den Burghof gesäumt und den Bergfried betreten. Zum Auftakt des Ritterfestes der Grundschule Nideggen in Zusammenarbeit mit dem Burgenmuseum gab es Musik der Bläserklassen der dritten und vierten Schuljahre unter der Leitung von Renold Quade.

Außerschulischer Lernort

Inmitten dieser Kulisse begrüßten Maria Kaptain, Leiterin des Amtes für Schule und Weiterbildung, Kultur und Sport des Kreises Düren, sowie Margit Göckemeyer, Nideggens Bürgermeisterin, die bunte Schar und betonten die Bedeutung der guten Zusammenarbeit zwischen Schule und Museum sowie die positive Nutzung der Burg als außerschulischen Lernort. Ein besonderer Dank galt der Leiterin der Grundschule, Beatrix Schröder, und der Leiterin des Burgenmuseums, Luzia Schlösser, für die Kooperation.

Bald darauf bewies die Theatergruppe, die sich aus Schülern, Eltern und Lehrern zusammensetzt, unter der Leitung von Tom Kommer bei der Aufführung des Stücks „Nichts los im Märchenland” ihr schauspielerisches Talent. Dem Publikum wurde aktionsreich vor Augen geführt, wie das „Märchenland” aus dem Schlaf erwachte und Kobolde, Gaukler, Schneewittchen, sprechende Bäume, Hänsel und Gretel, König, Prinzessin und Frau Holle so richtig „was los” machten. Begeisterter Abschlussapplaus war die Belohnung, als Gaukler Ronaldo die Prinzessin bekam und alle Schauspieler auf der Wiese vor dem Bergfried ekstatisch tanzten.

Schwerter, Filz und Ton

Im Burgenmuseum präsentierten die Grundschüler auf allen Etagen ihre mittelalterlichen Stände mit Schwertern, Filzwaren, Bildern und Tonwaren. Das Jugendblasorchester der Musikschule Nideggen-Heimbach machte aus dem Bergfried eine klingende Burg, während draußen Ritter gegeneinander kämpften, sich die Großen im Bogenschießen übten und mittelalterliche Spiele ausprobiert wurden.

Wer beim Imbiss unterhalten werden wollte, sprach den Barden an, der ganz im Sinne der Minne sang und musizierte.
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