Altlasten beschäftigen die Stadt Düren

Von: cl
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Düren. Die Stadt Düren will sich offensiv der Altlastenproblematik annehmen. Grund sind die in den vergangenen Jahren kräftig gestiegenen Altlastverdachtsflächen im Stadtgebiet.

Der Kreis Düren hat inzwischen als zuständige Bodenschutzbehörde 489 Altablagerungen und 2193 Altstandorte in Düren erfasst.

Bei den Altablagerungen muss es sich nicht zwangsläufig um belastende Stoffe im Boden handeln. Viel häufiger sind es harmlose Aufschüttungen oder Verfüllungen. Doch plädiert das städtische Umweltamt dafür, mit Nachdruck an der Überprüfung der einzelnen Ablagerungen zu arbeiten, um Klarheit zu haben. Das gilt genau so für die sogenannten Altstandorte. Dabei handelt es sich zumeist um ehemalige Betriebsgrundstücke, bei denen eine Belastung des Bodens mit Schadstoffen denkbar ist.

Die Vielzahl von Verdachtsflächen stellt die Stadt vor Probleme. So müssen sie beispielsweise bei der Aufstellung oder Änderung von Bauleitplänen berücksichtigt werden. Allein der Status „Altlastverdacht” könne sowohl für die Stadtentwicklung als auch für die betroffenen Betriebe und Eigentümer problematisch sein, heißt es im Rathaus. Denn ein unter Altlastverdacht stehendes Gelände ist erfahrungsgemäß schwierig zu vermarkten.

Deshalb sei es dringend geboten, die Verdachtsfälle schnellstmöglich zu prüfen. Eine Aufgabe, so schätzt eine Sprecherin des städtischen Umweltamtes, die allerdings „nicht in zwei oder drei Jahren zu erledigen ist”.
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