Alte Jugendherberge strahlt in neuem Glanz

Von: bugi
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Katharina Paffendorf hat beim Umbau großen Wert auf eine Erhaltung der ursprünglichen Substanz gelegt. Foto: bugi

Nideggen. Katharina und Bert Paffendorf haben Wort gehalten: Das Zülpicher Unternehmerehepaar hat beim Umbau der alten Jugendherberge zu 21 barrierearmen Eigentumswohnungen den ursprünglichen Charakter des Gebäudes erhalten.

Fünf Jahre lang stand die Jugendherberge leer, im Januar 2015 begannen die Entkernungsarbeiten. 1600 Quadratmeter Wohnfläche, unterteilt in 21 Einheiten zwischen 70 und 110 Quadratmeter – teils mit herrlichem Ausblick über das Rurtal – sind entstanden. Bis Ende Juli sollen die Arbeiten abgeschlossen werden, womit auch der ursprüngliche Zeitplan eingehalten werden konnte. Die ersten Wohnungen sind sogar schon bezogen, nur drei Einheiten sind noch nicht verkauft.

Obwohl das Gebäude nicht unter Denkmalschutz stand, haben Katharina und Bert Paffendorf das äußere Erscheinungsbild kaum verändert. Die Sandsteinfassade samt der Spitzbögen wurde ebenso erhalten wie das Fachwerk, der Holzdachstuhl und die Marmorböden im Inneren. Selbst die Rundfenster im Fachwerk-Trakt gibt es noch. Dementsprechend präsentiert sich auch das Ambiente in den neuen Wohneinheiten. Auch der Versuchung, Gebäudeteile großzügig zu überplanen oder die Flure umzufunktionieren, haben die Unternehmer widerstanden.

Dass die alte Jugendherberge auch für die Nideggener selbst eine besondere Bedeutung hat, wurde in den anderthalb Jahren ihres Umbaus immer wieder deutlich. „Täglich gab es Besuch auf der Baustelle, und einige“, erinnert sich Katharina Paffendorf, „ließen sich auch nicht davon abhalten, durch die Baustelle zu marschieren, um sich den Innenausbau anzuschauen“.

In welcher historischen Immobilie Eigentümer und Mieter künftig wohnen werden, das machen vielleicht bald auch alte Bilder deutlich – der Heimat- und Geschichtsverein hat angeboten, alte Ansichten zur Verfügung zu stellen, mit denen die Flure geschmückt werden können.

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