Düren - Alles, nur kein Käse: Krimi-Musical „Max und die Käsebande“

Alles, nur kein Käse: Krimi-Musical „Max und die Käsebande“

Von: Gudrun Klinkhammer
Letzte Aktualisierung:
12195067.jpg
Die Vokalklassen der Südschule und der Martin-Luther-Schule sowie der Kinderchor St. Anna und St. Marien präsentierten im Haus der Stadt in Düren das Krimi-Musical „Max und die Käsebande“. Foto: Klinkhammer

Düren. Das war alles, nur kein Käse: Die Vokalklassen der Südschule und der Martin-Luther-Schule sowie der Kinderchor St. Anna und St. Marien präsentierten jetzt zweimal im Haus der Stadt in Düren das Krimi-Musical „Max und die Käsebande“.

Unterstützt wurden die jungen Akteure von den Lehrern der Pfarrsingschule, die Gesamtleitung lag in den Händen von Hans-Josef Loevenich. Ein Vorprogramm lieferten am Samstag noch die Erstklässler der beiden Schulen, die an den Vokalklassen teilnehmen. Sie sangen einige eingängige und vor allem flotte Kinderlieder.

Das Publikum im Haus des Gastes hatte vom ersten Takt an seine große Freude. Die Hauptrolle im Musical übernahm am Samstag Fynn Glöckner, am Sonntag spielte Maja Lehmann den Max. Die Geschichte, geschrieben von Peter Schindler in Kooperation mit Christoph Mohr, setzt sich kritisch mit der industrielle Massenproduktion von Nahrungsmitteln auseinander.

Sie handelt von Käsern, käsevernarrten Mäusen, einer internationalen Käsekonferenz und einem hübschen Mädchen namens Mozzarella. Ein Staatsstreich im Königreich Käsien sorgt für große Aufregung. Der machthungrige Yogi Joghurt will der Menschheit anstelle einer Käsevielfalt einen faden Einheitskäse andrehen. Er stürzt den Käsekönig Kurt und übernimmt die Führung des weltweiten Käseimperiums, bis Mäuserich Max und seine Freunde die finsteren Pläne durchkreuzen.

Insgesamt 17 Lieder werden während des Musicals aufgetischt, sämtliche Stilrichtungen dabei konsumiert. Ob Harzerroller (Rock ‚n Roll), das Lied vom faden Käse (Swing), das Mäuseplagenlied (Klezmer), das monotone Rührenlied (Rumba), die sentimentale Ballade der schönen Mozzarella oder das groovige Befreiungslied, alle besitzen Ohrwurm-Charakter. Begleitet wurden die Nachwuchskünstler von einer kleinen Live-Kombo. In der Pause erhielten die Besucher als Snack ein reichhaltiges Käseangebot. Für so viel Rafinesse, Fleiß und Können gab es eine ganze Menge Applaus.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert