Heimbach - Alfred Brück präsentiert erste Ausstellung "Farbensucht"

Alfred Brück präsentiert erste Ausstellung "Farbensucht"

Von: Bruno Elberfeld
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Im Farbenrausch: Gemeinsam mit der stellvertretenden Bürgermeisterin Edith Cremer eröffnet Alfred Brück seine erste Ausstellung im Haus des Gastes in Heimbach. Foto: Bruno Elberfeld

Heimbach. Ein Navigationsgerät mit Farberkennungssoftware – wahrscheinlich noch nicht auf dem Markt – hätte bei der Ausstellung „Farbensucht“ des Malers Alfred Brück große Schwierigkeiten, sollte der Benutzer den Befehl eingeben: Farbenprächtigstes Gemälde suchen!

Das Navi müsste seinen Besitzer durch sämtliche Gänge im Ausstellungsraum des Heimbacher Hauses des Gastes schleusen. Denn die Entscheidung für das bunteste und leuchtendste Bild ist schier unmöglich.

Die Besucher der Ausstellung werden von mittel- und großformatigen Acrylgemälden empfangen, die Freude und Fröhlichkeit ausstrahlen. Diese Freude und diese Ausstrahlung hat ihnen Alfred Brück eingehaucht, der sich selbst als zufriedenen und glücklichen Menschen bezeichnet.

Bei der Begrüßung ließ die stellvertretende Bürgermeisterin von Heimbach, Edith Cremer, anklingen, dass der Maler seit rund zwei Jahren im Ruhestand ist – und sich seit dieser Zeit dem Malen verschrieben hat. Dass Alfred Brück erst seit so kurzer Zeit malt, konnten die Betrachter der farbenprächtigen Bilderschau bei der Vernissage im Haus des Gastes kaum glauben.

Da sich die Gemälde in Brücks Atelier in Nideggen-Berg mittlerweile häufen, fasste er den Entschluss, seine Werke auszustellen. Seine erste Ausstellung im Haus des Gastes dürfte zumindest einige Zeitgenossen verblüffen. „Ich habe weder Angst vor Farben, noch vor Formen“, erklärt der Erstaussteller. „Ich liebe Farben, habe nahezu eine Farbensucht“, fährt er fort. Tritt man näher an die Bilder heran, erkennt man teilweise daumengroße Farbstrukturen, die reliefartige Eindrücke vermitteln.

Bilder entstehen bei Alfred Brück spontan. Seine Gefühle lässt er zu Ideen werden, die passenden Farben gesellen sich dazu. Die Farben trägt Brück großzügig auf die Leinwand auf, deren Untergrund er mit einer Tapetenrolle grundiert. Der Maler greift nur selten zu Pinsel und Spachtel. Stattdessen malt, formt und strukturiert er mit seinen Fingern, und nimmt mitunter auch einen Haselnusszweig zu Hilfe, um die passende Form zu gestalten.

Entwicklung als Maler

„Zu Beginn habe ich noch geradlinig brav gemalt“, sagt Brück über seine Entwicklung als Maler, „dann setzte eine Art Explosion bei mir ein.“ Die Ergebnisse, eine Mischung aus Abstraktem und nahezu Bildhaftem, beeindrucken sehr. In seiner Dankesrede wünschte der Maler den Besuchern: „Kommen Sie mit Farbensucht rein, gehen Sie mit Farbenrausch raus!“

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