Düren - Alexander Eisenkrein ist neuer Chefarzt für Chirurgie im Lendersdorfer Krankenhaus

Alexander Eisenkrein ist neuer Chefarzt für Chirurgie im Lendersdorfer Krankenhaus

Von: inla
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Die ctw-Geschäftsführer Gabor Szük (l.) und Bernd Koch (r.) begrüßten mit der Lendersdorfer Krankenhaus-Spitze den neuen Chirurgie-Chefarzt Alexander Eisenkrein (Mitte). Foto: inla

Düren. Neulich noch hat Alexander Eisenkrein mit einem Arzt-Kollegen gesprochen. Der hat ihm gesagt. „Wichtig ist, wer man ist, weniger wichtig ist, was man ist.“ Letzteres sei immer zeitlich begrenzt, Ersteres solle man sich als Haltung so lange wie irgend möglich bewahren. Als Eisenkrein, 50, diese kleine Geschichte gestern zu seiner offiziellen Einführung als Chefarzt für Chirurgie im St.-Augustinus-Krankenhaus erzählt, erntet er allgemeines Kopfnicken.

Bei ihm wird es noch rund 17 Jahre dauern, bis er denn dann mal in den Ruhestand wechselt. Klar, dass er das gerne in seiner jetzigen Position machen möchte, so war er gestern zu verstehen.

Die Frage, was er ist und was er bleiben möchte, wäre damit beantwortet. Eisenkrein sagte auch, dass er „nie damit gerechnet hat, diese Abteilung hier zu übernehmen“. Der gebürtige Kasache studierte im russischen Tomsk Medizin und begann 1989 als Assistenzarzt in einem Krankenhaus in Uspenska, Kasachstan. Er kam vor 20 Jahren nach Deutschland und entwickelte sich im Jülicher Krankenhaus erst zum Ober-, dann zum kommissarischen Chefarzt. Zuletzt war Eisenkrein Oberarzt in der chirurgischen Abteilung des Heinsberger Krankenhauses.

Nun ist er in Lendersdorf. „Als Alexander Eisenkrein Jülich damals verließ, flossen Tränen“, erzählte Gábor Szük, Geschäftsführer der Caritas Trägergesellschaft West (ctw). Szük beschreibt seinen neuen Chefarzt als „Mediziner mit großer Kompetenz“. Gleichzeitig wüsste man seine „Persönlichkeit zu schätzen“. Er sei ruhig, „weiß aber, was er will.“ Das alles habe dazu geführt, sich „aus mehreren qualifizierten Bewerbern für ihn zu entscheiden“, so der Geschäftsführer. „Wir sind davon überzeugt, auf einem fruchtbaren Weg zu sein.“ Eisenkrein selbst sagte noch, ihm sei ein vertrauensvolles Verhältnis zu den Patienten und ein guter Kontakt zu den niedergelassenen Ärzten wichtig.

Dass er von nun an viel Zeit im Lendersdorfer Krankenhaus verbringen dürfte, machte Geschäftsführer Szük deutlich, als er Eisenkreins Frau schon mal vorab entschuldigend und mit einem Augenzwinkern einen Blumenstrauß überreichte – auch im Namen von Dr. Uwe Fander, Chefarzt der Inneren Medizin, Dr. Matthias Imdahl, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Anästhesie, und Diplom-Kaufmann Bernd Koch, Geschäftsführer der ctw.

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