Aktion „Stadtradeln“: Für den Klimaschutz aufs Rad umsteigen

Von: kim
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Bürgermeister Paul Larue (2. v.r.) stellt mit dem Fahrradbeauftragten Uwe Schmitz und Mobilitätsmanager Benjamin Raßmanns die Kampagne „Stadtradeln“ vor. Foto: Statzner

Düren. Vor 200 Jahren stellte der Forstbeamte Karl von Drais zum ersten Mal seine „Laufmaschine“ vor. Der Vorläufer des heutigen Fahrrads hatte zwar noch keine Pedale, aber die Idee war geboren – „eine kleine Revolution“, sagt Bürgermeister Paul Larue.

Dieses Jahr feiert der Drahtesel nun seinen runden Geburtstag und die Stadt Düren würdigt das mit der Teilnahme an der Aktion „Stadtradeln“.

Vom 2. bis 22. September sind alle, die in der Stadt wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder zur Schule gehen, eingeladen, für den Klimaschutz in die Pedale zu treten. Die bundesweite Aktion findet nun zum zehnten Mal in 620 Kommunen statt. Düren ist zum ersten Mal mit dabei.

Beim „Stadtradeln“ sammeln die Teilnehmer Kilometer, die dann in zwei Kategorien zusammengezählt werden. Innerhalb der Städte treten verschiedene Teams gegeneinander an. In Düren sind das zum Beispiel die Stadtverwaltung und die Stadtwerke, es kann aber jeder vom Kegelclub über die Nachbarschaft bis zur Firma sein eigenes Team anmelden. Nicht nur die Teams innerhalb einer Stadt, auch die Kommunen stehen bundesweit untereinander im Wettstreit. Auch Jülich ist dieses Jahr zum ersten Mal dabei, eine gewisse Motivation durch den Konkurrenzdruck ist also gegeben.

„Gerade kurze Wege im Alltag kann man leicht mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln bewältigen“, sagt Larue, der zur Auftaktveranstaltung am Donnerstag natürlich mit dem Fahrrad kam. „Ich kann mit gutem Gewissen Schirmherr für das Stadtradeln sein. Wann immer es möglich ist, versuche ich, die fünf Kilometer zur Arbeit mit dem Fahrrad zu fahren.“

Die erradelten Kilometer können entweder manuell auf der Website des „Stadtradelns“ übermittelt werden oder mit einer kostenlosen App automatisch aufgezeichnet werden. Neben dem guten Gefühl, etwas für die Umwelt zu tun, werden außerdem unter den Teilnehmern Zubehörartikel rund ums Rad verlost.

Bei allem Enthusiasmus wies Fahrradbeauftragter Uwe Schmitz aber auch auf die gegenseitige Rücksichtnahme zwischen Fahrrad- und Autofahrern und auf verkehrssicheres Fahren von den Radfahrern selbst hin.

„Wir haben viel für die Radsicherheit getan, zum Beispiel mit den neuen Markierungen auf der Kölnstraße und der Bahnstraße“, sagt er. „Es ist aber trotzdem immer wichtig, mit Rücksicht auf die anderen Verkehrsteilnehmer zu fahren.“

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