Niederau - Akkordeonorchester auf Schloss Burgau: Melodisches Zwiegespräch

Akkordeonorchester auf Schloss Burgau: Melodisches Zwiegespräch

Von: ch
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Kammermusik auf hohem Niveau:
Kammermusik auf hohem Niveau: Das Trio Jasmin Zymelka, Maren Schoppenhorst und Maximilian Röttgen (von links) begeisterte das Publikum beim Akkordeonkonzert auf Schloss Burgau mit seiner Interpretation eines Vivaldi-Concertos. Foto: Hahn

Niederau. Andrea und Herbert Nolte hatten gerufen - und die Klassikfans kamen in Scharen. Beim Konzert, das die Akkordeonorchester der Musikschule Düren auf Schloss Burgau gaben, herrschte jedenfalls im Turmsaal viel Betrieb.

Junge, ganz junge und ältere Freunde gepflegter Klänge wollten bei den Auftritten von „Minis”, Jugend- und „großem” Orchester dabei sein. Die Leiterin der Musikschule und ihr Vater, ein Orchestergründer und -pädagoge, boten samt ihrer Mitstreiter ein anspruchsvolles Repertoire mit unterhaltsamen Akzenten.

Wie aus kleinen Talenten irgendwann mal große Könner werden, das demonstrierten Nolte und die Seinen zu Beginn mit den farbig und rhythmisch differenziert dargebotenen „Antiken ungarischen Tänzen” von Ferenc Farkas und Albert Ketèlbys Szenen - so der Titel des Werkes - „Auf einem persischen Markt”.

Darüber hinaus genießt die Musikschule einen guten Ruf als Talentschmiede. Was dort zur Konzertreife gedeiht: Das machten nicht nur die „Minis” unter der Leitung von Velibor Stanic und die Mitglieder des Jugendorchesters deutlich. Jasmin Zymelka (Akkordeon) und Judith Robertz (Cello) ließen im melodischen Zwiegespräch erahnen, mit welcher Hingabe sich die Schüler gerade in die „kleine” Form der Kammermusik vertiefen - vor allem, wenn sie sich dann noch mit Heikki Valpolas „Dances” einer Komposition der Moderne zuwenden.

Für ein weiteres Beispiel sorgte Jasmin Zymelka, dieses Mal in einem reinen Akkordeon-Trio mit Maren Schoppenhorst und Maximilian Röttgen. Ihre Interpretation eines Vivaldi-Concertos dokumentierte Freude am Tun und zugleich das Vermögen, einer in sich vielfältigen Musik mit einem facettenreichen Spiel gerecht zu werden. Angereichert wurde das Spektrum des Konzertes zudem von humorvollen Akzente: einem Ausflug der Jüngsten, der „Minis”, ins „Ritterland”, und der „Nacht auf Castle Hill” mit dem Jugendorchester.
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