AJ Nally folgt dem Bundestrainer

Von: Franz Sistemich
Letzte Aktualisierung:
7628704.jpg
Nur eine Saison trug Andrew John Nally das Trikot des Bundesligisten Evivo Düren. In der kommenden Spielzeit wird der Publikumsliebling für den polnischen Erstligisten Bydgoszcz spielen. Foto: Franz Sistemich

Düren. Nur noch zwei Mannschaften der Volleyball-Bundesliga absolvieren in der laufenden Saison Pflichtspiele. Der VfB Friedrichshafen und die Berlin Recycling Volleys haben gerade mit der Finalserie um die Deutsche Meisterschaft begonnen. Für die anderen Erstligisten ist die Spielzeit 2013/2014 Vergangenheit.

So auch für das sportliche Aushängeschild der Stadt und des Kreises Düren: Evivo Düren hat Ruh‘.

Und doch haben die Verantwortlichen keine ruhige Minute. Die Verhandlungen mit Spielern füllen so manche Minute des Tages, beispielsweise für den Sportlichen Leiter Goswin Caro, aus.

Nur drei Spieler des Kaders der Saison 13/14 besitzen einen Vertrag für die kommende Saison: Diagonalangreifer Sebastian Gevert, der sich nach seiner Hüft-Operation in der Reha befindet, Mittelblocker Georg Klein und Außenangreifer Matthias Pompe.

Mit drei weiteren Spielern braucht Caro nicht mehr zu sprechen: Sie kehren dem Team von der Rur den Rücken. AJ Nally, der Außenangreifer aus den Vereinigten Staaten, geht nach Polen. Er wechselt zum Erstligisten Transfer Bydgoszcz. Dieses Team wird von Vital Heynen, dem Trainer der deutschen Nationalmannschaft gecoacht. Evan Barry, der Zuspieler und Landsmann von Nally, wird in die Vereinigten Staaten von Amerika zurückkehren und sein Studium fortsetzen. Nicht mehr für Düren spielen wird auch Tibor Filo. Die Verantwortlichen des Erstligisten haben dem Slowaken gesagt, dass sie auf seiner Position eine Veränderung vornehmen wollen.

Somit gibt es noch Gespräche mit Kapitän Jaromir Zachrich, Erik Mattson, Dennis Barthel, Ciaran McGovern, Steven Hunt und Jelle Hilarius.

„Wir wollen versuchen, diese Spieler, die Evivo wie die drei Abgänge menschlich und sportlich in der abgelaufenen Saison hervorragend vertreten haben, an uns zu binden“, sagte Goswin Caro. Allerdings: „Wir werden auch weiterhin finanziell seriös arbeiten und kein Risiko eingehen“, betonte er. Unter Zeitdruck sieht sich der Sportliche Leiter nicht: „Die Volleyballszene ist in Bewegung.“

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert