Agenda für die Zukunft: Verkehrssituation und Einzelhandel im Fokus

Von: smb
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Was läuft in Kreuzau nicht gut? Wie könnte Abhilfe geschaffen werden? Diese Fragen soll ein integriertes Handlungskonzept klären. Foto: smb

Kreuzau. Die Stadt Düren hat ihren Materplan schon, der Stadt Heimbach liegt ein 20-Punkte-Konzept für die Zukunft vor und die Gemeinde Kreuzau will künftig auch einen Plan für die Zukunft haben. Offiziell heißt der Masterplan dort „integriertes Handlungskonzept (IHK) für den Zentralort Kreuzau“.

Und wenn es nach dem Willen der Verwaltung geht, soll ihn die Politik nun auf den Weg bringen. In der kommenden Woche wird dieses Vorhaben politisch in Ausschüssen diskutiert.

Im Wesentlichen geht es bei dem Konzept um zwei Punkte: Es sollen Ideen für die Behebung von Missständen in Kreuzau aufgezeigt werden und Städtebaufördermittel für die dann erforderlichen Maßnahmen aufgetrieben werden.

Um in den Genuss solcher Fördermittel zu kommen, „ist es zwingende Voraussetzung, ein integriertes Handlungskonzept vorweisen zu können“, heißt es in einer Vorlage der Verwaltung. Schon in seinem Wahlkampf hatte Bürgermeister Ingo Eßer ein solches Konzept als wichtiges Ziel genannt. An der Entwicklung des IHKs sollen sich auch die Bürger beteiligen. „Ich weiß, dass es schwer ist, alle Interessen unter einen Hut zu bringen, aber ich möchte diese Themen in den Rat transportieren“, sagte Eßer der DZ kurz nach seiner Wahl.

Einige der Themen, die in diesem Zusammenhang angepackt werden können, brennen den Bürgern unter den Nägeln – das hat sich unter anderem in den Leserumfragen der Dürener Zeitung und in vielen Ratssitzungen gezeigt hat: die Verkehrsbelastung im Zentralort sowie das Thema Einzelhandel und damit einhergehend die Entwicklung der Hauptstraße. Und so wundert es nicht, dass diese Punkte auch von der Verwaltung als „dringend verbesserungswürdig“ eingestuft werden und nach deren Willen im Mittelpunkt des Konzeptes stehen sollen.

Vor allem die Verkehrssituation steht in Kreuzau seit Jahren immer wieder auf der Agenda, hat sich bislang aber nicht zur Zufriedenheit der Anlieger verbessert. Die Bürger dürfen gespannt sein, ob und wie ein integriertes Handlungskonzept sich auf den Ort auswirken wird und inwieweit alte Probleme endlich gelöst werden.

30 Prozent Eigenanteil

Ein Konzept für Kreuzaus Zukunft gibt es aber nicht zum Nulltarif: Für die Erstellung wurden im Haushalt 40.000 Euro eingeplant, die allerdings vom Rat seinerzeit mit einem Sperrvermerk versehen wurden. Und auch die Verbesserung von Missständen in der Gemeinde gibt es nicht zum Nulltarif. 30 Prozent der anfallenden Kosten für mögliche Maßnahmen muss die Kommune aus eigener Tasche finanzieren. Umso umfangreicher die Kommune analysiert und Maßnahmen entwickelt werden, umso teurer wird das Konzept.

Über die entsprechenden Leistungsbausteine des Konzeptes wird die Politik – sofern sie sich für die Aufstellung eines solchen integrierten Konzeptes entscheidet – bestimmen.

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