Düren - Achtung vor Arbeit mit Herzblut

Achtung vor Arbeit mit Herzblut

Von: fjs
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Die Einrichtungsleiterinnen Regina Brückner (links) und Petra Strömer (rechts) zeichneten mit der Vorsitzenden Rosemarie Wiegand (2. von links) die Gründungsmitglieder des Fördervereins aus. Foto: Fred Schröder

Düren. „Was Sie hier leisten, ist Arbeit mit Herzblut“. In höchsten Tönen lobte Stephan Enzweiler, Koordinator der Altenhilfe bei der Arbeiterwohlfahrt Mittelrhein (Awo), die Arbeit der Mitglieder des Fördervereins der Awo-Einrichtungen Hermann-Koch-Seniorenzentrum im Weyerfeld in Düren und des Seniorenhauses in Gürzenich.

Und Bürgermeister Paul Larue würdigte in der Feierstunde zum 25-jährigen Bestehen des Fördervereins dessen Arbeit aus einem anderen Blickwinkel: „Sie widmen den Menschen, die hier leben, etwas ganz Wichtiges: Zeit“.

Petra Strömer, Leiterin des Hermann-Koch-Seniorenzentrums, erinnerte an den Weg des Fördervereins. Von Angelika Krämer-Kesting am 11. September 1989 gegründet, wurde schnell klar, dass der zunächst auf Einzelberatung der Senioren eingestellte Seniorenclub nicht ausreichte. An die Seite der Beratung trat die Förderung. Ausflüge, Veranstaltungen aller Art in den beiden Häusern und Initiativen in Bereichen, in denen die Awo als Träger nicht aktiv werden kann, schrieb sich der Verein auf die Fahne. Die Umbenennung in „Förderverein“ im Jahr 1993 war für die damals 75 Mitglieder eine logische Folge.

„Sie sind in 25 Jahren nicht stehen geblieben. Deshalb machen wir heute intensiv deutlich, welche Hochachtung wir vor ihrer Arbeit haben“, unterstrich Petra Strömer. „Der Förderverein ist eine Gemeinschaft, die einsteht für ein gutes Leben“, hob Bürgermeister Paul Larue hervor. Rosemarie Wiegend, die Vorsitzende des Awo-Fördervereins der Seniorenzentren, gab das Ziel des Vereins vor: „Es ist unser Bestreben, den Lebensabend der Senioren zu verschönern; denn diese Generation hat unseren Wohlstand aufgebaut“.

Die Vorsitzende erinnerte daran, dass der Verein sich ausschließlich aus den Beiträgen der derzeit 106 Mitglieder zwölf Euro pro Person und Jahr), privaten Spenden, den Erlösen aus Aktionen sowie aus Bußgeldzuweisungen der Justiz finanziert. Mit Koordinator Stephan Enzweiler und den Einrichtungsleiterinnen Petra Strömer und Regina Brückner ehrte Rosemarie Wiegand die anwesenden Gründungsmitglieder: Kathi Bongartz, Karin Maubach, Wilma Zimmermann sowie Vera und Ernst Jansen.

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