Acht Jazzer jammen im Garten der Bank

Von: kel
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Jazzmusik der Spitzenklasse mit acht international renommierten Interpreten versprechen die Macher von „Best of Jazz im Commerzbank-Bankgarten” um Bürgermeister Paul Larue, Heribert Klein, Jörg Maisenbacher, Andreas Mock, Rolf Delhougne, Rolf Thiel, Detlef Krämer, und Rolf Ferebauer (von links). Foto: Keldenich

Düren. Der Blick von Paul Larue wanderte durch den ehrwürdigen Sitzungssaal der Bank an der Bismarckstraße, und der Bürgermeister stellte fest, dass dieser Raum die Geschichte des Hauses hoch hält, ganz gleich, wie der Name der Bank lautet.

Aus Dürener und Dresdner ist nun die Commerzbank geworden und deren Leiter Jörg Maisenbacher verkündete denn auch, dass eine Tradition fortgeführt wird. Auch die Commerzbank wird den Abend im Garten im Rahmen der Dürener Jazztage fortführen. Pressesprecher Heribert Klein, der diese Veranstaltung seit Jahren auch moderiert, stellte jetzt die Akteure vor, die bei der 13. Auflage dem anspruchsvollen Motto „Best of Jazz im Commerzbank-Bankgarten” gerecht werden wollen.

In Form einer „Jamsession” werden am Donnerstag, 14. Juli, ab 20 Uhr acht Top-Künstler aus internationalen Bands auf der mobilen Bühne auftreten. Mit dabei ist neben dem deutschen Top-Jazz-Schlagzeuger Willy Ketzer der aus Kamerun stammende Trompeter Terrence Ngassa, der erst kürzlich zum „Besten Trompeter Afrikas” ernannt wurde und nicht nur an seinem Instrument begeistert: Ngassa ist auch ein vorzüglicher Sänger.

Der Pianist Martin Sasse, der Bassist Jens Foltynowicz und der Saxophonist Tilo Baron komplettieren die Instrumentalisten. Für den Gesang sorgen die aus Barbados stammende Zeeteah Massiah, die schon mit Phil Collins, Sting, Kim Wilde, Sheryl Crow und Lisa Stansfield zusammengearbeitet hat, der „Soul-Man” David A. Tobin aus den USA und seine Landsfrau Deborah Woodson. „Dieser Mix aus fünf ausgezeichneten Musik-Solisten und drei herausragenden internationalen Interpreten, die in Düren jegliche musikalische Freiheit der Improvisation im Rahmen eines gemeinsamen Auftritts haben, das wird Jazz Pur”, ist Heribert Klein überzeugt. Wie seit Beginn der Jazzabende im Garten, wird Unicef auch in diesem Jahr von den Einnahmen an dem Abend profitieren.

Von jedem Getränk oder Essen geht ein Euro an das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, das bisher aus dieser Quelle bereits 45.000 Euro erhielt. Zum Verkauf kommen auch wieder die original bayerischen Würstchen aus der Fertigung von Uli Hoeneß. Und auch die Sammler der Sondergläser kommen wieder voll auf ihre Kosten.

Jazz-Club-Vorsitzender Rolf Delhougne dankte den Veranstaltern für deren Engagement und erzählte von einer Sorge, die seine Mitstreiter plagt: „Uns geht der Gedanke nicht aus dem Kopf, dass möglicherweise Künstler aus England nicht pünktlich anreisen können, falls wieder ein isländischer Vulkan ausbricht. Wir haben deshalb alle Anreisen einen Tag früher gebucht, damit die Musiker notfalls noch auf die Bahn umsteigen können.”
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