Abwechslungsreiches Neujahrskonzert des Pierer Mandolinenclubs

Von: Jana Peterhoff
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Der Pierer Mandolinenclub erspielte beim traditionellen Neujahrskonzert 800 Euro für die bolivianischen Straßenkinder in Poconas und die Orgelrestaurierung. Foto: Jana Peterhoff

Schlich/D‘horn. So sanft und doch zügig wie das neue Jahr angelaufen ist, so zart und doch munter begann das traditionelle Neujahrskonzert des Pierer Mandolinenclubs. Die Mandolinen, die Mandolen, die Gitarren und der Bass kleideten bekannte Lieder wie „Tochter Zion“, „Somewhere over the rainbow“ und „Walzer Nr. 2“ in ruhige und zart dahin fließende Töne.

Ein schönes und kurzweiliges Konzert schenkten die Musiker den Zuhörern aus Schlich/D‘horn und der Umgebung. Die klaren Mandolinen-Klänge produzierten vergängliche, nostalgische Bilder. Bilder voller Sehnsucht und Melancholie. Genau dieser spezifische Klang der musikalischen Interpretationen transportiert die Botschaft der „Rurland-Singers“ und des Orchesters am besten: Für die Bedürftigen in fremden Ländern etwas Gutes zu tun.

Internationale Lieder, Gedichte, Geschichten über Hoffnung und Vertrauen und Kölsche Mundart-Weihnachtsmusik sorgten für ein sehr abwechslungsreiches Programm.

An diesem Abend kamen 800 Euro zusammen. Das Geld kommt den bolivianischen Straßenkindern in Poconas und der Restaurierung der Kirchenorgel in St. Martinus zugute. Früher spielten die Musiker bereits für karitative Zwecke in der Dürener Annakirche. Die Mandoline ist in Italien zu Hause. Seit 93 Jahren ist das Instrument auch in unserer Region ein Begriff. Dazu trägt der Pierer Mandolinenclub Jahr für Jahr bei. Seit 40 Jahren gibt Alfons Schwalbach den Takt an. Er bedankte sich bei den treuen Musikfreunden für ihre Großzügigkeit und wünschte allen ein frohes und gesegnetes Neues Jahr.

Viele kleine Geschichten

Die Musiker und die Sänger erzählten mit ihren Liedern viele kleine Geschichten, die zu mehr Menschlichkeit aufriefen, viele kleine Geschichten, die zusammen eine ganz große Geschichte ergaben: die Geschichte, dass die Menschen in diesem Land anderen Menschen auf der anderen Seite des Regenbogens helfen wollen.

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