ABBA-Coverband: Ganz dicht dran an Originalen

Von: sd
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Eine fast perfekte Illusion: Die „ABBA”-Coverband „Abbagain” heizte dem Publikum in der Kreisarena so richtig ein. Einen Auftritt hatten auch die Martinus-Teens (im Vordergrund), ein Kinderchor aus Niederzier. Sie sangen „I have a dream”. Foto: Dietl

Düren. „Mamma Mia” - am Ende hat die Kreisarena förmlich gekocht. So hatte die ABBA-Coverband den Fans mit ihrem zweieinhalbstündigen Programm „Abba - The Concert” eingeheizt.

In ihrer Remakeshow zündeten die vier „Schweden” Sebastian Gurgel mit Gitarre alias Björn, Ric Engelhardt, der wie Benny auf das weiße Piano hämmerte, die Agnetha-blonde Jolanta Sylvia Zimnik und Annette Krossa als Anni-Frid in hautengen Kostümen ein Feuerwerk von 30 weltberühmten Hits.

Mit ihrem Song „Waterloo” gewannen ABBA 1974 den Eurovision Song Contest. Es folgte ein kometenhafter Aufstieg, der die Vier in den Pop-Olymp katapultierte. 370 Millionen verkaufte Schallplatten machten das Gesangsquartett nach den Beatles zur erfolgreichsten Popgruppe aller Zeiten und zu einem der bekanntesten schwedischen Exportartikel. Als sich die Band 1981 auflöste, brach für viele Fans eine Welt zusammen.

Doch der ABBA-Kult lebt weiter. Wie sonst ließe sich die Begeisterung für eine perfekte Illusion erklären, die 500 Menschen jeglichen Alters in die Kreisarena kommen ließ? Sie wurden nicht enttäuscht: Zwei große Leinwände rechts und links der Bühne verbreiteten das Flair der ganz großen Hallen, in denen die Vier 1979 auf Welttournee waren und im Wembley-Stadion ihr legendäres Live-Konzert gaben.

Das ist die Vorgabe für die Formation „Abbagain”, die es nun 1:1 auf die Bühne bringt - authentisch bis ins Details. Mit der Bühnendekoration, dem Live-Sound, technisch den 70er Jahren angepasst, mit weiß-blauen Kostümen wie die Band sie damals trug, einem ähnlichen Aussehen und einer Stimmfärbung, die den Originalen ganz nahe kommt. Begleitet wurde das Quartett von einer Sechs-Mann-Band und drei Background-Vocals.

Bei Nummern wie „Rock me”, „Money, Money, Money” oder „Gimme! Gimme! Gimme!” riss es alle von den Sitzen. Die Ohrwürmer konnten die Fans, etliche mit leuchtenden Knicklichtern ausgestattet, ohnehin auf Anhieb mitsingen.

Für 18 Jungen und Mädchen des Kinderkirchenchors „Martinus-Teens” aus Niederzier wird jedoch der Song „I have a dream” in besonderer Erinnerung bleiben. Wochenlang hatten sie ihrem großen Auftritt entgegengefiebert, und jetzt sangen sie diesen Hit mit „ABBA” auf der Bühne. „Wir haben alle gezittert, aber es war schön”, sagte die 10-jährige Marie Spieß aus Ellen. Ein Traum für die Kinder war wahr geworden: „Thank you for the music”!
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