85 Prozent sind mit der jetzigen Versorgung unzufrieden

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Langsame Leitung? Die Stadt DÀ
Langsame Leitung? Die Stadt Düren erfragt derzeit die Wunschbandbreiten in nicht ausreichend versorgten Stadtteilen. Foto: Abels

Düren. Um ein schnelleres Internet in Dürener Stadtteilen, in denen Bedarf daran besteht, zu ermöglichen, hat die Stadt Düren im ersten Schritt ein Beratungsbüro beauftragt, mit einer Fragebogenaktion festzustellen, wie die einzelnen Haushalte und Unternehmen ausgestattet sind und was sie sich wünschen.

Ein erstes Zwischenergebnis liegt vor, das die per Mail an den Consulter geschickten Antworten erfasst. Die Auswertung der per Fax und per Post zugesandten Bogen steht noch aus. Die Aktion, die sich auf die nicht ausreichend versorgten Stadtteile konzentriert, läuft bis zum 31. August. Bis dahin können die Fragebogen abgegeben werden.

In der zweiten Julihälfte hat die Stadt Düren an alle Haushalte in den Stadtteilen Berzbuir, Birgel, Derichsweiler, Konzendorf, Kufferath und Merken einen Fragebogen zur Breitbandnutzung, zur aktuellen Versorgung und zu den Wunschbandbreiten der Haushalte und Betriebe versandt. „Die anderen Stadtteile sind nach heutiger Breitbanddefinition ausreichend versorgt”, heißt es seitens der Stadt.

Helmut Haag vom Beratungsbüro TE Consult fasst in einem Zwischenbericht die bisherigen Ergebnisse zusammen: „Bisher haben sich 488 Haushalte und Betriebe/Gewerbetreibende an der Umfrage beteiligt.” Die Antworten kämen aus allen Stadtteilen, 35 aus Berzbuir, 97 aus Birgel, 137 aus Derichsweiler, 15 aus Konzendorf, 32 aus Kufferath und 162 aus Merken. „Es waren im Wesentlichen Privathaushalte”, sagt Haag. 94 Prozent nutzten für den Zugang zum Internet einen Breitbandzugang. Über 85 Prozent seien mit der gegenwärtigen Bandbreite unzufrieden.

Die Mehrzahl wünsche sich 16 MBit/s oder mehr und daher seien 76 Prozent auch zu einem Anbieterwechsel bereit. „Als Technik im Anschlussbereich wird eindeutig das Festnetz bevorzugt”, fasst Haag zusammen.

Bis zur Halbzeit hatten sich, mit den rund 250 Fragebögen, die per Post bei der Stadt eingegangen sind, etwa 750 Haushalte und Betriebe an der Umfrage beteiligt, das sind 15 Prozent der Angeschriebenen. Helmut Haag vom Beratungsbüro und der städtische Wirtschaftsförderer Heinz Mannheims bauen fest darauf, dass in der zweiten Hälfte der Befragungszeit mit dem Ende der Ferien deutlich höhere Rückläufe zu erwarten sind und appellieren an alle Angeschriebenen, bis spätestens Ende August, wenn die Umfrage-Aktion endet, die Fragebogen ausgefüllt zu mailen, zu faxen oder per Post zu schicken. Heinz Mannheims: „Um ein schnelles Internet für alle Stadtteile zu bekommen, sind wir auf möglichst genaue Auskünfte der Nutzer über Versorgungslücken angewiesen.”
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