800 Quadratmeter für das Friedensfest

Von: bel
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Die Bürgermeister von Hürtgenwald und Simmerath, Sponsorenvertreter und Organisatoren des „Kulturfestes 70 Jahre Frieden in Hürtgenwald“ freuen sich auf das Pfingstwochenende. Foto: bel

Hürtgenwald. Im November zeichnete sich für das „Kulturfest 70 Jahre Frieden in Hürtgenwald“ am Pfingstwochenende vom 22. bis 24. Mai ein vielversprechendes Programm ab. Frank Thönnessen ist Eigentümer der 800 Quadratmeter großen Maschinenhalle Peterberg in Raffelsbrand, wo das Fest stattfinden wird.

Bürgermeister Axel Buch, sein Stellvertreter Stefan Grießhaber, Christoff Schiffers, Leiter der „Volksmusikanten Vossenack“, und Bruno Linzenich als Vertreter des Kulturvereins „Höhenart“ machten gemeinsam mit Thönnessen aus Raffelsbrand Lust auf drei Festtage im Zeichen des Friedens.

„70 Jahre Frieden sind nicht selbstverständlich“, sagte Bürgermeister Buch. „Deshalb wollen wir ein Fest feiern, das sich von den bisher üblichen Gedenkfeiern abhebt.“ Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns aus Simmerath, den die Hürtgenwalder mit ins Boot geholt haben, stimmte zu.

„Dass auch Simmerather Grundschulen teilnehmen“, stellte Hermanns fest, „zeigt die starke Verbundenheit meiner Gemeinde zu Hürtgenwald.“

Schon nahezu ausverkauft ist die Partynacht mit „Area 41“ und „Kasalla“ am Freitag ab 20 Uhr. Für das Symphoniekonzert mit den „Bergischen Symphonikern“ und dem „WDR Rundfunkchor“ Samstag ab 20 Uhr sind noch wenige Karten zu haben. Dirigent Christoph Schiffers wird Beethovens Neunte – die „Friedenssymphonie“ – dirigieren.

Die Programmlücken wurden jetzt mit zwei weiteren Veranstaltungen gefüllt. Am Freitag wird das „Phosphor-Theater Aachen“ morgens für 800 Kinder das humorvolle Theaterstück „Schnickschnack und Schnuck auf der Jagd nach der Liebe“ in der Maschinenhalle in Raffelsbrand aufführen. Die Grundschüler kommen aus den Gemeinden Simmerath und Hürtgenwald. Darsteller in Clownskostümen sind Katja Kuhlmann und Raphael Fachner.

Das Kulturfest wird beschlossen am Sonntag, 24. Mai, ab 17 Uhr durch die Musik-Revue „Music was my first Love“. Als Leiter für diesen Auftritt konnte Musiker und Komponist Dieter Kirchenbauer gewonnen werden. „Mit Musik kann man“, erinnerte Kirchenbauer, „ohne Worte spannende Geschichten erzählen.“ Im Mittelpunkt der Revue wird der siebenjährige Franz stehen. Mit ihm machen 20 Sänger, einige recht bekannte Solisten, und die Band der Bedburger Musiker eine musikalische Zeitreise durch 70 Jahre Frieden.

Den Gästen in der Raffelsbrander Halle werden Stücke von Glenn Miller, Zarah Leander, den Beatles bis hin zur „Neuen Deutschen Welle“ begegnen. Der Eintritt zu dieser Revue ist praktisch kostenlos; pro Ticket wird jedoch ein symbolischer Obolus von zwei Euro erhoben. Er wird an die Jugendfeuerwehr Hürtgenwald weitergereicht, die während des Festes „Hand- und Spanndienste“ leisten muss. Es werden 500 Tickets vergeben, pro Person maximal vier. Shuttlebusse fahren kostenlose von und zu den Parkplätzen.

Der Vorverkauf für die Musik-Revue beginnt am Montag, 13. April, im Rathaus der Gemeinde Hürtgenwald in Kleinhau.

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