800 Pilger zieht es zur Oktav nach Heimbach

Von: ale
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Heimbach. Hunderte Pilger ziehen in diesen Tagen nach Heimbach: Die Wallfahrt zur Schmerzhaften Muttergottes hat eine über 500-jährige Geschichte. Am Samstag wurde die Heimbacher Wallfahrtsoktav feierlich eröffnet.

Schon zwölf Pilgergruppen trafen im Laufe des Nachmittags ein, die meisten aus dem Raum Stolberg. Es wurden Segensandachten gehalten, und auch der freundliche Empfang im „Pilger-Café“, wo Frauen aus dem Pfarrgemeinderat und weitere Helferinnen Kuchen und Kaffee anboten, trug mit zum Wohlfühlen bei.

„Wir haben viele Familien mit Kindern begrüßt, manche kennen wir seit Jahren“, berichtet Steffi Cremer, die Vorsitzende des Pfarrgemeinderats. Sie versäumte es nicht, auf ein wichtiges Anliegen der Pfarre hinzuweisen: Die „Clemensglocke“ ist gerissen und darf nicht mehr geläutet werden. Für ihre Reparatur werden insgesamt 45 000 Euro benötigt, deshalb bittet die Pfarre um Spenden. Es werden zum Beispiel kleine Messingglöckchen verkauft. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass die Clemensglocke im nächsten Jahr zur Wallfahrtsoktav wieder ihr festliches Geläute ertönen lässt“, sagte Steffi Cremer.

Prozession zum Kurpark

Die Prozession zum Kurpark führten Musiker des MV Floisdorf an, als das Gnadenbild traditionsgemäß dorthin getragen wurde. Vor rund 800 Pilgern und Gläubigen zelebrierte Dompropst Helmut Poqué aus Aachen den feierlichen Gottesdienst zur Eröffnung der Wallfahrtsoktav. Man sah viele Wanderer mit Rucksack; die bereitgestellten Stühle waren alle besetzt, viele Besucher hatten sich ihren Klappstuhl mitgebracht, etliche mussten stehen.

„Glaube im Aufbruch“, so benannte Dompropst Poqué das Leitwort der Oktav. Er ermutigte die Gläubigen: „Ein Weg muss zurückgelegt werden, ein Weg der Verkündigung.“ Noch eine ganze Woche werden sich Pilger aus allen Richtungen auf den Weg nach Heimbach machen, die aus Eschweiler, aus Lich-Steinstraß oder Marmagen nehmen wohl den weitesten Weg auf sich.

In diesem Jahr wird auch für eine Kinder- und Jugendwallfahrt am 7. September geworben. Dann wandern Gruppen von Mariawald nach Heimbach, besuchen die Kirche und andere Sehenswürdigkeiten, werden beköstigt und zurück nach Mariawald transportiert. Auskunft hierzu gibt es bei: Orgateam2014@gmx.de.

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