74 Kinder malen zum Thema „Masken“

Von: Bruno Elberfeld
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Die jungen Künstler des Gymnasiums Kreuzau freuten sich mit ihren Lehrern, der Prominenz aus Politik und Verwaltung sowie zahlreichen anderen Gästen über die Ausstellungseröffnung. Foto: Bruno Elberfeld

Kreuzau. „Das andere Ich – Mythos Maske“ lautet das Motto der aktuellen Ausstellung im Rathaus Kreuzau. 74 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a, 5d und der 9d des kreuzauer Gymnasiums haben sich unter Anleitung ihrer Kunstlehrerin Janina Loose in der Zeit vor Karneval mit dem Thema Maske beschäftigt. Die Ergebnisse dieser Beschäftigung verschönern nun im unteren Flur des Kreuzauer Verwaltungsgebäudes.

Die Mädchen und Jungen der Klasse 5a trugen für ihre Kunstwerke alles zusammen, was mit afrikanischen Masken zu tun hat. Bücher wurden gewälzt, im Internet gesurft und Experten befragt. Herausgekommen sind „Afrikanische Masken“, umgesetzt in Gouache-Gemälde in der Größe von 40 mal 50 Zentimetern Seitenlänge. Gouache ist ein wasserlösliches Farbmittel, das beispielsweise Henri Matisse und Marc Chagall für ihre Bilder benutzt haben. Bei der ersten Durchsicht meinten die Betrachter, dass es den jungen Leuten gelungen sei, afrikanische Masken und ihre Wirkung nachzuempfinden.

Die Parallelklasse 5b hatte sich für die plastischen Tiermasken entschieden. Jeder Schüler wählte ein Tier. Bevor es jedoch zur Produktion einer Plastik kam, mussten Eigenarten und Lebensweisen der einzelnen Tiere erkundet werden, Biologieunterricht aus künstlerischer Sicht eben. Drahtgerüste wurden mit Pappmaché verkleidet und anschließend mit kräftigen Farben bemalt.

Die Pennäler der Klasse 9d, schon ein paar Jährchen älter als ihre Künstlerkollegen aus dem fünften Jahrgang, erkoren als Grundlagen für ihre Masken Kanister, die jedem Menschen täglich begegnen. Sie schufen die so genannten „Kanistermasken“. Alte Kanister, Waschmittelflaschen und ähnliche Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens setzten die Schülerinnen und Schüler in Kunst um. So schauen nun afrikanische Masken und Schutzmasken aus Müll wohlwollend auf die Besucher des Kreuzauer Rathauses.

Eröffnet wurde die wirkliche sehenswerte Karnevalsausstellung von Bürgermeister Walter Ramm, der die kleinen und großen Gäste mit einem sechsstrophigen Gedicht zum Thema Karneval begrüßte.

Es sei schon Tradition, so berichtete der erste Bürger der Gemeinde, dass die erste Ausstellung in jedem Jahr dem Thema Karneval gewidmet wird. „Diese Ausstellung soll“, so wünschte sich Ramm, „Lust auf den Kreuzauer Karneval machen.“

Der Bürgermeister bedankte sich bei allen Akteuren des Gymnasiums Kreuzau, der Karnevalsgesellschaft „Ahle Schlupp“ und deren Künstler Richard Schall. Schall und die traditionsreiche KG haben maßgeblich zum Zustandekommen der Ausstellung im Kreuzauer Rathaus beigetragen.

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